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Was bringt mir die Behandlung?

Was ist das Ziel der Behandlung?

Das Ziel des Eingriffs ist es, eine Ihrer gesunden NierenDie Hauptaufgabe der Nieren ist es, das Blut zu reinigen. Sie filtern das Blut und leiten Stoffwechselabfälle zusammen mit überflüssigem Wasser als Urin aus dem Körper. Außerdem stellen Ihre Nieren Hormone her, die für den Blutdruck, den Knochenstoffwechsel und die Bildung von roten Blutkörperchen verantwortlich sind. So sorgen die Nieren auch dafür, dass der Mineralhaushalt des Körpers stabil bleibt. zusammen mit einem Teil des Harnleiters zu entnehmen, damit sie einer anderen Person transplantiert werden kann. Dabei soll Ihre Gesundheit so wenig wie möglich belastet werden.

Für die nierenerkrankte Person bedeutet dies:
Die Empfängerin oder der Empfänger erhält Ihre gesunde Niere durch eine Operation transplantiert. Die Funktionsdauer einer Niere, die lebend gespendet wurde, ist in der Regel länger als bei einer Niere, die von einer verstorbenen Person stammt.

Kann die Entscheidung rückgängig gemacht werden?

Wenn Sie eine Niere gespendet haben, ist das nicht mehr rückgängig zu machen. Eine Lebendnierenspende ist nur einmal möglich. Wenn Sie beispielsweise Ihrer Ehefrau oder Ihrem Ehemann Ihre Niere spenden, wäre eine Spende an Ihr Kind nicht mehr möglich.

Auch wenn Sie eine Niere gespendet haben, können Sie zu einem späteren Zeitpunkt selbst eine Nierentransplantation erhalten, wenn es medizinisch nötig ist.

Für die nierenerkrankte Person bedeutet dies:
Eine transplantierte Niere kann im ungünstigsten Fall vom ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. des Empfängers abgestoßen werden. Dann wird sie wieder entnommen. Die Niere kann aber dem Spender nicht wieder eingesetzt werden.

Kann die Nierenspende meine Gesundheit und meine Lebenserwartung beeinflussen?

Studien haben den Einfluss einer Nierenspende auf die Lebenszeit in den ersten 15 Jahren nach dem Eingriff untersucht. Die Lebenserwartung von Spenderinnen und Spendern scheint gleich hoch zu sein wie in der Allgemeinbevölkerung. Dabei spielt vermutlich auch der im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung besonders gute Gesundheitszustand der Spenderinnen und Spender eine Rolle. Man kann jedoch nicht anhand der Studienergebnisse voraussagen, ob sich vielleicht für einige Spendergruppen zu einem späteren Zeitpunkt doch noch Unterschiede in der Lebenserwartung zeigen.

Studien lassen vermuten, dass gesunde Personen in den ersten 15 Jahre nach einer Nierenspende nicht häufiger als andere Menschen folgende Krankheiten bekommen: Herz-Kreislauf-ErkrankungenDer Begriff fasst unter anderen folgende Krankheitsbilder zusammen: Schlaganfall (Apoplex), Herzinfarkt (Myokardinfarkt), periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)., Bluthochdruck, Typ-II-Diabetes (Zuckerkrankheit) sowie Krebserkrankungen. Das Risiko für ein schweres Nierenversagen (terminale Niereninsuffizienz) scheint erhöht zu sein. Es ist aber immer noch gering.

Generell lässt es sich nicht vorhersagen, ob und wie eine Nierenspende Ihre Gesundheit in der Zukunft beeinflusst. Insbesondere dann, wenn Sie selbst behandlungsbedürftig erkranken.

Für die nierenerkrankte Person bedeutet dies:
Die Empfängerin oder der Empfänger Ihrer Niere hat in der Regel nach der Transplantation eine bessere Gesundheit sowie eine deutlich höhere Lebensqualität und Lebenserwartung.

Was wissenschaftliche Studien sagen

Jede Spenderin und jeder Spender hat ein langfristiges Risiko selbst ein Nierenversagen zu entwickeln. Dieses Risiko setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die das individuelle Risiko ausmachen. Dazu gehören demografische Merkmale wie Alter und Geschlecht, gesundheitlichen Merkmalen wie die glomeruläre Filtrationsrate (sagt aus, wie gut Ihre Niere arbeitet), das Auftreten von Albumin im Urin (Albuminurie), Ihr Body-Mass-Index (BMI), Blutdruck, Diabetesstatus, Rauchverhalten, die Familiengeschichte von Nierenerkrankungen und andere Faktoren.

Der Arzt beschreibt mögliche psychische Auswirkungen

Der Arzt betont, dass nur der Empfänger profitiert



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Info und Disclaimer

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