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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Für die Entnahme einer NiereDie Hauptaufgabe der Nieren ist es, das Blut zu reinigen. Sie filtern das Blut und leiten Stoffwechselabfälle zusammen mit überflüssigem Wasser als Urin aus dem Körper. Außerdem stellen Ihre Nieren Hormone her, die für den Blutdruck, den Knochenstoffwechsel und die Bildung von roten Blutkörperchen verantwortlich sind. So sorgen die Nieren auch dafür, dass der Mineralhaushalt des Körpers stabil bleibt. gibt es unterschiedliche Operationsverfahren. Bei der Operation liegen Sie auf dem Rücken oder auf der Seite. Ihre Operateurin oder Ihr Operateur setzt einen Schnitt von etwa 5 Zentimetern an Ihrem Bauch, um die Niere mit einem Teil des Harnleiters vorsichtig zu entnehmen. Diese Operation ist auch mit Unterstützung eines speziellen Operations-Roboters möglich.

Eine weitere Möglichkeit sind minimalinvasive Eingriffe, sogenannte „Schlüssellochoperationen“. Dabei führt die Ärztin oder der Arzt über kleine Hautschnitte verschiedene Instrumente wie eine kleine Kamera mit einer Lampe, Greifzangen und Scheren in den Bauchraum ein. Um die Niere zu entnehmen, setzt Ihre Operateurin oder Ihr Operateur einen Schnitt knapp oberhalb des Schambeins. Über diesen Zugang nehmen sie die Niere vorsichtig mit der Hand heraus.

Für die nierenerkrankte Person bedeutet dies:
Für die Empfängerin oder den Empfänger bedeutet dies, zeitlich abgestimmt mit Ihrem Eingriff operiert zu werden. Ihre gesunde Niere wird unmittelbar nach der Entnahme begutachtet und sofort transplantiert. Die beiden Operationen finden im selben Krankenhaus statt.

Wie stark sind die Schmerzen nach der Operation?

Zur Einschätzung von Schmerzen kann man eine Skala von 0 bis 10 nutzen. Ein Wert von 0 bedeutet keine Schmerzen und eine 10 steht für sehr starke Schmerzen. Am Tag nach der Operation stufen Spenderinnen und Spender ihre Schmerzen als mäßig stark mit einer 4 ein. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ist die Schmerzstärke in der Regel auf eine 2 gesunken. Leichte Schmerzen, entsprechend einem Wert von 1, halten meist noch für 2 bis 4 Wochen nach der Operation an.

Wo und wann findet die Behandlung statt?

Einer der Vorteile einer Lebendnierenspende gegenüber der Organtransplantation einer verstorbenen Person ist, dass sich der Zeitpunkt der Transplantation in der Regel gut planen lässt. Die Operation findet in einer für Transplantationen zugelassenen Klinik (sogenannte Entnahmekrankenhäuser) statt.

Für die nierenerkrankte Person bedeutet dies:
Der Termin kann anhand des Gesundheitszustandes der Empfängerin oder des Empfängers festgelegt werden. So kann die Transplantation zu einem Zeitpunkt stattfinden, bei der die erkrankte Person in einem möglichst guten Allgemeinzustand ist.

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt und die Genesungszeit?

Die Operation zur Entnahme der Niere dauert etwa 3 Stunden. Danach ist ein Krankenhausaufenthalt von etwa 2 bis 4 Tagen nötig. In den ersten 3 bis 4 Wochen zu Hause, sollten Sie sich körperlich schonen. Zusätzlich sind nach einer Spende lebenslang regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen nötig, bei denen die Funktion der verbliebenen Niere überprüft wird.

Für die nierenerkrankte Person bedeutet dies:
Eine Nierentransplantation ist ein größerer chirurgischer Eingriff für die Empfängerin oder den Empfänger, der mit einer mehrwöchigen Erholungszeit verbunden ist. Wie lange der Krankenhausaufenthalt und die Genesungszeit dauern, hängt beispielsweise davon ab, ob es zu Komplikationen bei der Operation oder der Wundheilung kommt. Anschließend muss die Empfängerin oder der Empfänger lebenslang Medikamente einnehmen, die das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. unterdrücken (ImmunsuppressivaEin Immunsuppressivum oder immunschwächendes Medikament ist ein Arzneimittel, das die normale Funktion des Immunsystems unterdrückt. Es soll zum Beispiel verhindern, dass ein Transplantat abgestoßen wird.). So können Abstoßungsreaktionen vorgebeugt werden, jedoch besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr für Infektionskrankheiten.

Der Arzt schildert den Prozess bis zur Nierenspende

Die Ärztin beschreibt die Unterstützung durch das Ethikkomitee

Der Arzt beschreibt den Ablauf im Krankenhaus

Der Arzt stellt mögliche OP-Techniken dar

Der Arzt erläutert die Nachsorge



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