Mit welchen Nebenwirkungen oder Komplikationen muss ich rechnen?
Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in Ihrem Aufklärungsbogen weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein.
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Die häufigste Nebenwirkung sind Blutungen:
Bei bis zu 2 von 100 Patientinnen und Patienten treten vermutlich schwere bis lebensbedrohliche Blutungen auf. Als Folge kann es zu einer schweren AnämieBei einer Anämie oder Blutarmut mangelt es dem Blut an roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen. Deshalb wird bei einer Anämie der Körper weniger gut mit Sauerstoff versorgt., einem BlutungsschockVerliert der Körper eine große Menge Blut, besteht die Gefahr eines Schocks: Die Organe werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, der Kreislauf und der Stoffwechsel drohen zu versagen. Diese Situation kann schnell lebensbedrohlich werden. oder zu Hirnblutungen kommen.
Leichte Blutungen treten häufiger bei der Behandlung mit Vitamin K-Antagonisten auf als bei AcetylsalicylsäureASS ist die Abkürzung für den Wirkstoff Acetylsalicylsäure. In niedriger Dosierung wird ASS zur Blutverdünnung eingesetzt, da er die Funktion der Blutplättchen hemmt. In höherer Dosierung wirkt ASS schmerzlindernd. .
Bei bis zu 33 von 100 Patientinnen und Patienten treten vermutlich innerhalb von 2 Jahren leichte Blutungen auf, zum Beispiel Nasenbluten, Zahnfleischbluten und BlutergüsseEin Hämatom (Bluterguss) ist eine Ansammlung von Blut im umliegenden Gewebe. Es entsteht, wenn Blutgefäße verletzt werden, sich jedoch keine offene Wunde bildet. Dadurch kann das Blut nicht abfließen. .
Bei Mädchen können stärkere Monatsblutungen auftreten.
Diese Auswahl ist nicht vollständig. Eine komplette Liste der Nebenwirkungen finden Sie zum Beispiel im Beipackzettel des Medikaments oder in der Klinik.
Der Arzt spricht über mögliche Nebenwirkungen
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.