Wie sieht meine Gesundheitssituation aus?
Der essenzielle Tremor gehört zu den sogenannten progredienten Erkrankungen. Das heißt, dass der Aktionstremor mit zunehmendem Alter oft schlimmer wird. In der Regel nimmt dabei die Stärke des Tremors über die Zeit zu und die unwillkürlichen Bewegungen werden immer ausufernder. In besonders schweren Fällen können Betroffene in Tremor-Phasen keine Gegenstände mehr festhalten. Es gibt aber auch Fälle, bei denen der essenzielle Tremor ein Leben lang gleich stark bleibt und sich nicht verschlechtert. Eine Verbesserung der Symptome im Laufe der Zeit ist sehr selten.
Bei der Parkinson-Erkrankung zeigen sich im Verlauf neben dem Zittern auch psychische und weitere körperliche Probleme. So können die Betroffenen beispielsweise den Darm nicht mehr richtig kontrollieren (vegetative Störungen) oder nicht mehr so gut hören, riechen und sehen (sensorische Störungen). Diese Beschwerden nehmen meist schleichend zu und verstärken sich mit der Zeit. Im Spätstadium brauchen Menschen mit ParkinsonParkinson (auch Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt) ist eine Erkrankung des Gehirns, die vor allem die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Parkinson tritt vor allem im höheren Lebensalter auf und lässt sich nicht heilen. Allerdings gibt es Therapien, die die Beschwerden lindern können. dann meist Unterstützung bei Alltagstätigkeiten.
Die Patientin spricht über ihren Alltag mit Tremor
Der Patient schildert seinen Krankheitsverlauf
Der Arzt beschreibt den Krankheitsverlauf des essentiellen Tremors
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.