Die Möglichkeiten
Zur medikamentösen Behandlung des Tremors stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel:
Beta-blocker: Propranolol
Krampflöser (Antiepileptika): Primidon, Topiramat, Gabapentin
Wenn Sie an ParkinsonParkinson (auch Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt) ist eine Erkrankung des Gehirns, die vor allem die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Parkinson tritt vor allem im höheren Lebensalter auf und lässt sich nicht heilen. Allerdings gibt es Therapien, die die Beschwerden lindern können. erkrankt sind, können auch Parkinson-Medikamente wie Levodopa und Dopamin-AgonistenMedikamente dieser Gruppe stimulieren die Andockstellen (Rezeptoren) für den Botenstoff Dopamin. Sie können den Mangel des Stoffs im Gehirn ausgleichen und so die Parkinson-Symptome lindern. den Tremor lindern.
Bisher konnten Medikamente Ihr Zittern nicht zufriedenstellend lindern. In dieser Entscheidungshilfe können Sie sich über 2 weitere Behandlungsmöglichkeiten informieren. Diese werden sich nicht unbedingt gleich gut für Sie und Ihre Lebenssituation eignen. Ausgehend von Ihrem Gesundheitszustand und Ihren Wünschen kann es daher sein, dass eine Möglichkeit mehr als die andere für Sie infrage kommt. Sie können sich auch dafür entscheiden, den Tremor weiterhin mit Medikamenten zu behandeln.
Der Arzt nennt Medikamente gegen Tremor bei Parkinson
Die Medikamente können Ihren Tremor wahrscheinlich nicht so gut verbessern wie der fokussierte UltraschallUltraschallwellen haben eine so hohe Frequenz, dass Menschen sie nicht hören können. In der Medizin kommt Ultraschall zum Beispiel als bildgebendes Verfahren (Sonografie) zur Diagnostik zum Einsatz. Die Bildgebung basiert auf der unterschiedlichen Dichte der verschiedenen Körpergewebe. Höher dosierter Ultraschall führt zu einer Erwärmung des Gewebes. (Ultraschall-Behandlung) und die tiefe Hirnstimulation. Für diese beiden Möglichkeiten ist es wichtig zu wissen, dass die rechte Gehirnhälfte für die linke Körperseite und die linke Gehirnhälfte für die rechte Körperseite zuständig ist. Die Behandlung einer Gehirnhälfte wirkt sich also auf den Tremor der gegenüberliegenden Körperseite aus.
Fokussierter Ultraschall
Die zentrale Tremor-Schaltstelle im Gehirn wird von außen mit Ultraschall-Pulsen behandelt und dadurch dauerhaft zerstört.
Tiefe Hirnstimulation
Die zentrale Tremor-Schaltstelle im Gehirn wird durch hochfrequente Stromimpulse inaktiviert, ohne dass dabei Gehirngebe geschädigt wird.
Die Ärztin betont die Unterschiede der Behandlungen
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.