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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Eine systemische Therapie ist nicht auf ein Organ beschränkt. Der Wirkstoff verteilt sich vielmehr im ganzen Körper, etwa über die Blutbahn. Eine systemische Therapie greift deshalb auch Krebszellen an, die bereits in andere Organe und Gewebe gestreut haben.

Für die systemische Therapie bei Leberkrebs werden sogenannte Signalwegehemmer eingesetzt. Signalwegehemmer sind sehr kleine Stoffe, die in die Krebszellen eindringen und dort bestimmte Signalwege blockieren, die etwa das Wachstum oder die Vermehrung der Zellen steuern. So behindern Signalwegehemmer die Zellteilung und hemmen die Blutversorgung der Krebszellen.

Der erste Signalwegehemmer zur Behandlung von Leberkrebs war Sorafenib. Sorafenib wird als Tablette eingenommen. Seit 2019 werden weitere Signalwegehemmer in der Klinik eingesetzt. Die Mittel können nach einiger Zeit gewechselt werden, damit Wirkung und Nebenwirkung in einem möglichst günstigen Verhältnis stehen.

Eine weitere Möglichkeit ist eine systemische Therapie mit sogenannten monoklonalen Antikörpern. Das sind große Eiweißmoleküle, die gezielt an Tumor- und Immunzellen binden. Sie werden mithilfe von gentechnisch veränderten Zellen im Labor hergestellt. Weil bei dieser Therapie das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. aktiviert wird, bezeichnet man sie auch als Immuntherapie.

Die einzige bislang zugelassene Behandlung von Leberkrebs, bei der zwei AntikörperAntikörper sind Eiweiße, die im Blut zirkulieren. Sie werden von Immunzellen gebildet, um Krankheitserreger und Fremdstoffe abzuwehren. Antikörper können weitere Abwehrzellen anlocken und Erreger unschädlich machen. kombiniert werden, ist die Therapie mit Atezolizumab und Bevacizumab. Sie werden als Infusion verabreicht.

Die Antikörpertherapie ist relativ neu. Weil die Ergebnisse aus aktuellen Studien vielversprechend sind, wird die Antikörpertherapie möglicherweise in Zukunft die Standard-Therapie werden.

Manche Nebenwirkungen der systemischen Therapie können behandelt werden.

Zusätzlich bekommen Sie unterstützende Maßnahmen zur Linderung Ihrer Beschwerden sowie zur Behandlung der Leberzirrhose.

Wo findet die Behandlung statt?

Signalwegehemmer nehmen Sie zu Hause ein.

Die Infusionen der AntikörperAntikörper sind Eiweiße, die im Blut zirkulieren. Sie werden von Immunzellen gebildet, um Krankheitserreger und Fremdstoffe abzuwehren. Antikörper können weitere Abwehrzellen anlocken und Erreger unschädlich machen. bekommen Sie in der Praxis oder in der Ambulanz der Klinik.

Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden und wie lange dauert sie?

Signalwegehemmer nehmen Sie dauerhaft täglich ein.

Die Antikörpertherapien bekommen Sie als Infusion alle 3 Wochen.

Kann die Behandlung gestoppt oder rückgängig gemacht werden?

Sie können die Behandlung mit Signalwegehemmern sowie die Antikörpertherapien jederzeit stoppen.

Der Arzt beschreibt die systemische Therapie



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Info und Disclaimer

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