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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Für die Medikamentenpumpe mit Darmsonde ist eine kleine Operation nötig. Dabei bekommen Sie einen Zugang über den Bauch in den Magen und von dort in den Dünndarm gelegt. Bislang geschieht dies über einen Schlauch, über den das Medikament direkt in den Dünndarm gelangt. Der Krankenhausaufenthalt dauert meist 7 bis 10 Tage. In dieser Zeit stellt Ihr Behandlungsteam die Dosierung der Medikamente passend für Sie ein.

Die Wirkstoffe sind in einem Gel enthalten, das sich in einer Plastikpatrone befindet. Sie oder eine andere Person müssen die Patrone an eine Pumpe anschließen. Über den Zugang im Bauch gelangt das Gel dann über einen Schlauch in Ihren Dünndarm. Die Pumpe können Sie mittels eines Tragegurts bei sich tragen.

Es gibt Pumpen mit verschiedenen Medikamenten: die Levodopa/Carbidopa-Pumpe und die Levodopa/Entacapon/Carbidopa-Pumpe.

Magen mit Zwölffingerdarm
Medikament
Sonde (PEJ)
Bauchzugang
Pumpe mit Gelreservoir

Das Gel setzt sich aus diesen Wirkstoffen zusammen: Levodopa, Carbidopa und evtl. auch Entacapon. In Nervenzellen wird Levodopa in Dopamin umgewandelt und kann so die Parkinson-Symptome lindern. Carbidopa und Entacapon verhindern, dass Levodopa frühzeitig vom Körper abgebaut wird.

Wie oft ist die Behandlung nötig?

Ziel ist es, dass die Pumpe für eine dauerhafte und regelmäßige Medikamentengabe sorgt. In der Regel läuft die Pumpe 12 bis 16 Stunden täglich, während Sie wach und aktiv sind. Die Levodopa/Entacapon/Carbidopa-Pumpe gibt manchmal auch Wirkstoffe über 24 Stunden hinweg ab.

Die Levodopa/Carbidopa-Pumpe wird häufig mit weiteren Medikamenten kombiniert, die Sie in Tablettenform einnehmen. Die Levodopa/Entacapon/Carbidopa-Pumpe wird oftmals ohne zusätzliche Tabletten gegeben. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird die Dosis der begleitenden Medikamente einstellen.

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine Medikamentenpumpe mit Darmsonde ist als Langzeittherapie vorgesehen.

Kann ich die Behandlung pausieren oder abbrechen? 

Grundsätzlich kann die Behandlung abgebrochen oder wieder angefangen werden. Dafür ist eine enge Abstimmung mit Ihrer Ärztin und Ihrem Arzt nötig. Die Umstellung benötigt einen kleinen Eingriff im Krankenhaus, um die Darmsonde zu entfernen.



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.