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Was muss ich zu den Themen Verhütung, Schwangerschaft und Stillen beachten?

Wirken sich die Medikamente auf die Verhütung aus?

Die meisten Medikamente haben eine Wechselwirkung mit der „Pille“. Das heißt, entweder beeinflussen die Medikamente die empfängnisverhütende Wirkung oder die „Pille“ vermindert die Wirkung des jeweiligen Medikaments. Sie sollten auf andere sichere Verhütungsmethoden ausweichen.

Der Wirkstoff Zonisamid kann die Wirkung der „Pille“ bis 1 Monat nach Absetzen des Medikaments abschwächen.

Lacosamid und Levetiracetam beeinflussen die Wirkung der „Pille“ wahrscheinlich nicht.

Was muss ich allgemein bei Kinderwunsch beachten?

Eine Epilepsie und eine Schwangerschaft schließen sich nicht aus. Allerdings sollten Sie einige Umstände beachten. Wenn Sie einen Kinderwunsch haben, sprechen Sie am besten mit Ihrer EpileptologinEpileptologen sind Ärztinnen und Ärzte, die sich mit der Epilepsie und ihrer Behandlung beschäftigen. In der Regel handelt es sich um Fachärztinnen oder Fachärzte für Neurologie. oder Ihrem EpileptologenEpileptologen sind Ärztinnen und Ärzte, die sich mit der Epilepsie und ihrer Behandlung beschäftigen. In der Regel handelt es sich um Fachärztinnen oder Fachärzte für Neurologie. darüber.

Das ist besonders wichtig, da die Medikamente unter Umständen das ungeborene Kind schädigen können. Mit den Medikamenten kann das Risiko 2- bis 3-mal höher sein als ohne. Es wird dringend geraten, möglichst nur ein Medikament einzunehmen. Gerade in der Schwangerschaft sollten die Medikamente auf keinen Fall plötzlich abgesetzt werden.

Wie hoch ist das Risiko für Fehlbildungen des Kindes während der Schwangerschaft?

Eslicarbazepinacetat

Das Risiko ist unbekannt.

Lacosamid

Das Risiko ist unbekannt.

Lamotrigin

Das Risiko ist vermutlich nicht erhöht. Der Lamotrigin-Spiegel im Blut sollte überwacht werden, um schwangerschaftsbedingte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Levetiracetam

Das Risiko ist vermutlich nicht erhöht. Der Levetiracetam-Spiegel im Blut sollte überwacht werden, um schwangerschaftsbedingte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Oxcarbazepin

Der Oxcarbazepin-Spiegel im Blut sollte überwacht werden, um schwangerschaftsbedingte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Topiramat

Das Risiko ist sehr hoch. Valproinsäure wird Frauen im gebärfähigen Alter grundsätzlich nicht empfohlen.

Valproinsäure

Das Risiko ist sehr hoch. Valproinsäure wird Frauen im gebärfähigen Alter grundsätzlich nicht empfohlen.

Zonisamid

Das Risiko ist unbekannt.

Kann ich trotz der Medikamente stillen?

Stillen ist grundsätzlich möglich. Es kommt darauf an einen gleichmäßigen Spiegel der Wirkstoffe zu erhalten. Wenn Sie als stillende Mutter die Medikamente einnehmen, kann man allerdings nicht ausschließen, dass die Muttermilch schädlich für Ihr Kind ist. Sprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber.

Der Arzt spricht über die Möglichkeit zur Schwangerschaft



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.