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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Es wird angenommen, dass die Wirkstoffe epileptische Anfälle verhindern, indem sie die Schwelle der Übererregbarkeit herabsetzen. Die genaue Wirkungsweise der Medikamente ist noch nicht aufgeklärt. Welche Medikamente man zuerst ausprobiert, hängt von der Art der Anfälle ab (fokal oder generalisiert).

Wie nehme ich die Medikamente ein?

Die Medikamente werden als Tablette (Eslicarbazepinacetat, Oxcarbazepin, Zonisamid, Topiramat), Lösung (Lacosamid, Lamotrigin, Levetiracetam, Valproinsäure) oder als Infusion (Lacosamid, Levetiracetam) eingenommen.

Sie werden 1- bis 4-mal täglich eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Ausnahme: Valproinsäure nehmen Sie als Tablette eine Stunde vor der Mahlzeit oder als Lösung zu den Mahlzeiten ein.

Die Medikamente werden anfangs niedrig dosiert. Eventuell wird die Dosis später erhöht. Soll ein Medikament abgesetzt werden, sollte das ebenfalls nicht abrupt erfolgen.

Die Medikamente können kombiniert werden

Sie sollten nicht ohne ärztlichen Rat zwischen verschiedenen Präparaten wechseln. Da die verschiedenen Medikamente vom Körper unterschiedlich gut aufgenommen werden, kann ein Wechsel Ihr Risiko für einen erneuten Anfall erhöhen.

Antiepileptika können die Wirkung anderer Medikamente verringern oder verstärken. Genauso können andere Medikamente auch die Wirkung der Antiepileptika beeinflussen (sogenannte Wechselwirkungen).

Besonders viele Wechselwirkungen können mit Valproinsäure auftreten, besonders wenige zum Beispiel mit Levetiracetam und Lacosamid.

Wann kann ich die Einnahme der Medikamente beenden?

Bei einer Epilepsie nehmen Sie die Medikamente üblicherweise lebenslang ein.

Wenn Sie mehrere Jahre anfallsfrei waren, ist es möglich, dass Sie auch ohne Medikamente keine weiteren Anfälle bekommen. In diesem Fall könnte bei Ihnen die medikamentöse Behandlung abgesetzt werden. Bevor Sie die Behandlung mit Medikamenten beenden, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, wie hoch Ihr Risiko für einen neuen Anfall ist.

Der Arzt spricht darüber, wie wichtig der Dialog ist



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.