Wie erlebe ich die Behandlung?
Wie fühle ich mich bei oder nach der Behandlung?
Die BauchfelldialyseÜber einen dünnen Plastikschlauch durch Ihre Bauchwand (Katheter) leiten Sie die Dialyseflüssigkeit in Ihren Bauchraum. Bei der Bauchfelldialyse wird Ihr Blut mit Hilfe dieser Flüssigkeit gereinigt, die Sie mehrmals täglich in den Bauchraum füllen und wieder ablassen. Dabei übernimmt Ihr Bauchfell die Filterfunktion. Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit werden aus dem Blut durch das Bauchfell an die Dialyseflüssigkeit abgegeben. Danach lassen Sie die mit Abfallstoffen angereicherte Flüssigkeit wieder ab. Diesen Flüssigkeitswechsel können Sie selbst regelmäßig von Hand durchführen oder Sie haben eine Maschine (Cycler), die den Vorgang über Nacht für Sie erledigt. ersetzt nicht alle Funktionen einer gesunden Niere. Daher ist es wahrscheinlich, dass auch nicht alle Symptome des Nierenversagens verschwinden.
In der Regel spüren Sie das Ablassen und Einfüllen der Dialyseflüssigkeit nicht. Beim Ablassen der Flüssigkeit kann es sein, dass Sie gegen Ende des Vorgangs ein Unbehagen im Bauchraum spüren. Das liegt daran, dass sich der Katheter an der Bauchdecke festsaugt. Das ist nicht gefährlich und die Beschwerden verschwinden, wenn wieder Flüssigkeit in den Bauchraum eingeführt wird. Außerdem ist es möglich, dass die Flüssigkeit bei Ihnen ein Völlegefühl hervorruft.
Woran erkenne ich, dass die Behandlung wirkt?
Ob die Bauchfelldialyse ausreichend funktioniert, können Sie selbst schwer einschätzen.
Sollte die Dialyse nicht funktionieren, bemerken Sie das häufig durch Schlappheit und Energielosigkeit. Weitere Symptome können sein: Appetitverlust und eventuell Flüssigkeitsansammlung im Körper (meistens zuerst im Bereich der Füße und Unterschenkel), die zu Gewichtszunahme und Atembeschwerden führen kann.
Wie wird der Behandlungsfortschritt überprüft?
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt überprüft die Qualität der Dialyse anhand regelmäßiger Blut- und Urinproben.
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.