Mit welchen Nebenwirkungen oder Komplikationen müssen wir rechnen?
Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in Ihrem Aufklärungsbogen weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein. Bitte beachten Sie auch, dass Sie hier nur Angaben finden, die auf die Behandlung zurückgehen. Symptome der Krankheit selbst sind hier nicht berücksichtigt.
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Welche Nebenwirkungen auftreten und wie stark sie sind, hängt vor allem davon ab, wie lange die Medikamente angewendet werden und in welcher Dosis. Niedrige Dosen können auch über längere Zeit gut vertragen werden.
Die Tabletten oder Infusionen können die Beschwerden wirksam lindern. Jedoch führen sie vermutlich zu mehr Nebenwirkungen als eine Spritze ins Gelenk, die nur eine örtliche Wirkung hat.
Mögliche Nebenwirkungen der Tabletten und Infusionen bei einer Behandlung bis zu 6 Wochen können sein:
Stimmungsschwankungen
Geschwächtes ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. (Immunsuppression)
Vermehrtes Hungergefühl, Gewichtszunahme
Erhöhte Blutzuckerwerte wie bei einer Zuckerkrankheit
Wasseransammlungen (Ödeme)
Wundheilungsstörungen, Hautveränderungen
Gestörter Knochenstoffwechsel (OsteoporoseOsteoporose wird auch Knochenschwund genannt. Bei dieser Stoffwechselerkrankung wird zu viel Knochengewebe abgebaut oder nicht mehr genug Knochengewebe aufgebaut. Dadurch nimmt die Knochendichte ab. Die Knochen sind weniger stabil und brechen leichter., weshalb die Einnahme von Kalzium empfohlen ist)
Mögliche schwere Nebenwirkungen bei einer längerfristigen Anwendung können sein:
Cushing-SyndromDas Cushing-Syndrom, auch Morbus Cushing genannt, ist eine Erkrankung, die sich unter anderem durch Fetteinlagerungen im Gesicht und Dehnungsstreifen äußert. Erhöhte Konzentration von Kortisol beziehungsweise Kortikosteroiden im Blut führen zu den körperlichen Veränderungen. (Kombination mehrerer der oben genannten Beschwerden)
Unterfunktion der Nebennieren mit verminderter Produktion des körpereigenen Kortisols
Wachstumsverzögerung, durch Störung des Knochenstoffwechsels oder Hemmung von Wachstumshormonen
Der Arzt spricht über mögliche Nebenwirkungen
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.