Was bedeutet die Erkrankung meines Kindes?

Diese Entscheidungshilfe richtet sich an Eltern von Kindern mit Rheuma. Kindgerechte Informationen und Erklärungen finden Sie in der Entscheidungshilfe "Kinderrheuma".

Ihr Kind hat eine Form von Rheuma, die sogenannte juvenile idiopathische Arthritis, kurz JIA. Sie überlegen jetzt, wie die Behandlung beginnen soll. JIA ist eine dauerhafte (chronische) Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, die vor dem 16. Lebensjahr beginnt. JIA zählt zu den Autoimmunerkrankungen, das bedeutet, dass die Entzündungen durch das körpereigene Abwehrsystem verursacht wird. Das Alter bei Erkrankungsbeginn, die Ausprägung und der Verlauf können sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel können bei manchen Kindern zusätzlich zu den Gelenken auch die Augen oder die Haut betroffen sein.

Krankheitszeichen einer JIA können sein:

  • Geschwollene, überwärmte und schmerzende Gelenke

  • Steife Gelenke morgens nach dem Aufstehen

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • Fieber

  • Appetitmangel

Etwa 8 bis 10 von 100.000 Kindern und Jugendlichen erkrankt an JIA. Bei der JIA greift die körpereigene ImmunabwehrEin komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Immunzellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Das Immunsystem erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. die Innenhaut der Gelenke an und löst dort Entzündungen aus. Es ist nicht genau bekannt, wie solche Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden. Eine genetische Veranlagung und Infektionen können die Entstehung einer JIA fördern.

Die Gelenkschmerzen des Patienten fingen im Daumen an

Die Beschwerden der Patientin fingen mit 11 an

Der Arzt spricht über mögliche Symptome

Der Arzt spricht über die Gelenkentzündung



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.