Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Alltag aus?
Was ist im Alltag wichtig zu wissen oder zu beachten?
Wenn Sie das Medikament in der Apotheke abholen, kann eine Zuzahlung anfallen. In der Regel liegt sie zwischen 5 und 10 Euro.
Es ist möglich, von der einen Form der spezifischen Immuntherapie zur anderen zu wechseln – also von Tabletten zu den Spritzen und umgekehrt. Abhängig von Ihrer Allergie können sich für den Wechsel bestimmte Jahreszeiten besser eignen als andere. Dazu berät Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Was kann ich selber noch tun?
Bis die spezifische Immuntherapie wirkt, sollten Sie die symptomlindernde Behandlung weiterführen – etwa mit AntihistaminikaEin Medikament, das die Wirkung des Gewebshormons Histamin hemmt. Immunzellen schütten Histamin als Reaktion auf Allergene aus. Es fördert Entzündungen und Allergiebeschwerden.-Tabletten und GlukokortikoidGlukokortikoide sind Wirkstoffe, die entzündungshemmend wirken, die körpereigene Immunabwehr unterdrücken und den Stoffwechsel beeinflussen. Der Begriff Kortison wird umgangssprachlich häufig für alle Wirkstoffe aus dieser Medikamentengruppe verwendet. Glukokortikoide kommen auch natürlicherweise im Körper als Hormon vor. Dazu gehört etwa das Kortisol.-haltigem Nasenspray.
Hilfreich ist auch, den Kontakt mit den AllergenenAllergene sind Stoffe, die eine Allergie auslösen können. Der Körper reagiert bei einer Allergie überempfindlich auf diese Stoffe, obwohl sie ungefährlich sind. Allergene sind zum Beispiel Pollen, Tierhaare, Kot von Hausstaubmilben und bestimmte Eiweiße in Nahrungsmitteln. möglichst zu vermeiden. Das lässt sich zum Beispiel bei einer Hausstaubmilben-Allergie durch hygienische Maßnahmen wie feuchtes Bodenwischen, spezielle Matratzen und häufiges heißes Waschen der Bettwäsche erreichen.
Wie wichtig ist Therapietreue?
Damit die spezifische Immuntherapie optimal wirken kann, ist es wichtig, sie regelmäßig für etwa 3 Jahre durchzuführen. Manchen Menschen fällt das schwer. Für den Erfolg ist Ihre Mitarbeit und Ausdauer wichtig. Wird die Therapie nach 1 Jahr unterbrochen, ist nicht mit einer anhaltenden Wirkung zu rechnen. Bei einem Abbruch nach 2 Jahren hält die Wirkung meist etwa 1 Jahr an.
Die Ärztin geht auf Kosten ein.
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.