Wie läuft die Behandlung für mich ab?
Was passiert bei der Behandlung?
In regelmäßigen Abständen werden Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Dabei werden mittels MagnetresonanztomographieDie Magnetresonanztomografie oder auch Kernspintomografie ist eine bildgebende Untersuchung. Dazu wird die Person für die Untersuchung liegend in das röhrenförmige Gerät geschoben. Das MRT-Gerät erstellt zahlreiche Schnittbilder von ausgewählten Bereichen des Körpers. Die Methode arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen entsteht keine Strahlenbelastung für den Körper. (MRTDie Magnetresonanztomografie oder auch Kernspintomografie ist eine bildgebende Untersuchung. Dazu wird die Person für die Untersuchung liegend in das röhrenförmige Gerät geschoben. Das MRT-Gerät erstellt zahlreiche Schnittbilder von ausgewählten Bereichen des Körpers. Die Methode arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen entsteht keine Strahlenbelastung für den Körper.) oder UltraschallUltraschallwellen haben eine so hohe Frequenz, dass Menschen sie nicht hören können. In der Medizin kommt Ultraschall zum Beispiel als bildgebendes Verfahren (Sonografie) zur Diagnostik zum Einsatz. Die Bildgebung basiert auf der unterschiedlichen Dichte der verschiedenen Körpergewebe. Höher dosierter Ultraschall führt zu einer Erwärmung des Gewebes. Bilder von der Bauchspeicheldrüse angefertigt und die zystische Veränderung im Verlauf beurteilt. Bei der Ultraschalluntersuchung wird der Schallkopf nicht außen auf die Haut aufgesetzt, sondern über Speiseröhre, Magen und Darm in die Nähe der Bauchspeicheldrüse geführt (EndosonographieBei der Endosonografie können die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht werden. Dabei wird ein flexible Untersuchungsschlauch (Endoskop) über den Mund eingeführt. An der Spitze des Schlauchs befindet sich eine Kamera und auch eine Ultraschallsonde. Mit dieser bekommt man durch die Magenwand hindurch zusätzlich eine detailgenaue Darstellung benachbarter Organe wie zum Beispiel von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).).
Wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt im Verlauf Warnzeichen entdeckt, die auf eine größer werdende Krebsgefahr hinweisen, dann können Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt für eine Operation entscheiden. Warnzeichen können sein: Die ZysteEine Zyste ist ein Hohlraum im Körpergewebe, der mit Flüssigkeit gefüllt und durch eine Haut (Kapsel) von der Umgebung abgetrennt ist. Diese Kapsel kann wenige Millimeter bis mehrere Zentimeter groß sein, unter Umständen mehrere Kammern enthalten. Sie kann in verschiedenen Organen und Geweben vorkommen und aus ganz unterschiedlichen Gründen entstehen. wird größer und ihre Wände dicker, es gibt mehr Tumormarker im Blut oder Sie haben Beschwerden wie Gelbsucht oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Je mehr von diesen besorgniserregenden Veränderungen auftreten, umso höher ist auch das Risiko, dass Krebs entsteht.
Wo und wann findet die Behandlung statt?
„Aufmerksames Beobachten“ erfolgt ambulant in der Klinik, einem spezialisierten Zentrum oder einer Praxis, die über die Möglichkeit verfügt, die regelmäßigen Kontrollen mittels MRT oder Endosonographie durchzuführen. Für eine Endosonographie ist eine leichte Narkose erforderlich.
Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden und wie lange dauert sie?
Im ersten Jahr nach der Diagnose der zystischen Veränderung werden halbjährlich Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Treten in diesem Zeitraum keine besorgniserregenden Veränderungen auf, können die Beobachtungszeiträume verlängert werden. Werden hingegen Warnzeichen für eine bösartige Veränderung entdeckt, sollten Sie sich erneut mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten, ob eine Operation für Sie sinnvoll ist.
Der Arzt erläutert, welche Untersuchungsverfahren in Frage kommen
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.