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Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in Ihrem Aufklärungsbogen weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein. Bitte beachten Sie auch, dass Sie hier nur Angaben finden, die auf die Behandlung zurückgehen. Symptome der Krankheit selbst, sind hier nicht berücksichtigt.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bei der Operation entstehen mögliche Nebenwirkungen hauptsächlich durch die Medikamente, die Sie für die Narkose erhalten. Knapp die Hälfte der Patientinnen und Patienten (insgesamt 45 von 100) berichtet von Nebenwirkungen wie:

  • Benommenheit und Schläfrigkeit

  • Kopfschmerzen

  • Sehr unangenehme Empfindungen auf der Haut (PruritusDer Pruritus oder auch Juckreiz ist eine Missempfindung der Haut, die zu einer mechanischen Abwehrreaktion wie Kratzen oder Reiben führt. Ein solcher Juckreiz kann durch unterschiedliche Reize wie zum Beispiel Allergien, Insektenstiche oder Hautkrankheiten ausgelöst werden.)

  • Schüttelfrost

  • Übelkeit und Erbrechen

  • Schwindel


In den ersten Tagen nach der Operation können die Schmerzen an der Wunde sehr stark sein. Sie bekommen daher Schmerzmittel zur Linderung. Es gibt noch keine genauen Daten darüber, wie lange die Schmerzen nach dem Eingriff anhalten. Wie lange Sie Schmerzmedikamente bekommen, richtet sich nach Ihrem persönlichen Empfinden.

Welche Komplikationen können auftreten?

Es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien über die Komplikationen infolge der Operation.

Mögliche schwere Komplikationen sind:

  • Infektionen

  • Probleme bei der Wundheilung

  • Einblutungen oder blaue Flecke (HämatomeEin Hämatom (Bluterguss) ist eine Ansammlung von Blut im umliegenden Gewebe. Es entsteht, wenn Blutgefäße verletzt werden, sich jedoch keine offene Wunde bildet. Dadurch kann das Blut nicht abfließen. )

  • Funktionsstörungen der Nerven

  • Riss der harten Rückenmarkshaut (DuraverletzungenDie harte Hirnhaut (Dura mater) bildet eine Schutzhülle für Gehirn und Rückenmark. Innerhalb dieser Schutzhülle sind die Nerven von Hirn- beziehungsweise Rückenmarkswasser (Liquor) umgeben. Kommt es zu einer Verletzung der harten Hirnhaut kann Hirnwasser austreten, was beispielsweise zu starken Kopfschmerzen führen kann.)


Weitere Komplikationen können sein:

  • Blasenentleerungsstörung (HarnverhaltObwohl die Harnblase gefüllt ist, kann sie nicht entleert werden. Das kann zu einem Druckgefühl und Schmerzen im Unterbauch führen. Dehnt sich die Blase immer weiter durch den Harn, kann sie reißen. Daher ist eine zeitnahe Behandlung nötig.)

  • Nachoperation, um eine Instabilität der Wirbelsäule zu beheben

Was wissenschaftliche Studien sagen

  • Wahrscheinlich haben etwa 26 von 100 Personen nach der Operation Blasenentleerungsstörungen.

  • Vermutlich sind etwa 18 von 100 Personen von schweren Komplikationen wie Infektionen oder Einblutungen betroffen.

  • Wahrscheinlich benötigen etwa 2 von 100 Personen eine weitere Operation an der Wirbelsäule, um diese zu stabilisieren.



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.