Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Alltag aus?
Wie hoch ist der Zeitaufwand im Alltag?
Abhängig von Ihrer Grunderkrankung und dem Behandlungserfolg nehmen Sie eventuell weiterhin Medikamente ein. In diesem Fall kontrolliert Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bei Nachsorgeterminen, ob Ihre Medikamente noch passend eingestellt sind. Nach der Ultraschall-Behandlung sind keine besonderen Kontrolltermine nötig.
Wie wichtig ist Therapietreue?
Falls Sie weiterhin Medikamente bekommen, ist die regelmäßige Einnahme wichtig, damit sie optimal wirken können. Sie können jederzeit zusammen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt entscheiden, die Einnahme der Medikamente zu beenden. Dies sollten Sie vorher zusammen absprechen, da ein abruptes Absetzen zu schweren Symptomen wie Krampfanfällen oder einem plötzlichen starken Blutdruckanstieg führen kann.
Was muss ich sonst noch beachten?
Besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, obfür die Kostenübernahme eine Anfrage bei Ihrer Krankenkasse nötig ist.
Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, ist es eventuell nötig, diese einige Tage vor der Behandlung abzusetzen.
Was kann ich selbst noch tun?
Manchen Personen tut es gut, sich mit anderen auszutauschen, die ebenfalls einen Tremor haben. Kontakte können Sie zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe aufbauen. Auch eine Psychotherapie und/oder Ergotherapie kann beim Umgang mit der Erkrankung, Frust und emotionaler Belastung hilfreich sein. Einige Personen berichten, dass ihnen Entspannungstechniken bei der Bewältigung ihrer Erkrankung und dadurch bedingten Sorgen oder Schlafproblemen helfen können. Eine logopädische Behandlung kann bei Problemen mit der Stimme und beim Sprechen unterstützen.
Bei Schwierigkeiten mit Alltagstätigkeiten wie Essen, Schreiben oder Ankleiden gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die diese Handgriffe sowie das Arbeiten am Computer erleichtern können. Sie können sich in Ihrer Klinik oder von Ihrer Krankenkasse über die verschiedenen Angebote und die Kostenübernahme beraten lassen.
Bei manchen Personen wird der Tremor kurzfristig schwächer, nachdem sie Alkohol getrunken haben. Wenn aus diesem Grund regelmäßig getrunken wird, kann das abhängig machen. Daher ist es ratsam, auf einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu achten.
Der Arzt weist auf die Dosis von Medikamenten hin
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.