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Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Alltag aus?

Was ist im Alltag wichtig zu wissen oder zu beachten?

Da die Behandlung das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. schwächt, sollten Sie bestimmte Impfstoffe (LebendimpfstoffeLebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte Erreger, die sich vermehren können. Totimpfstoffe dagegen enthalten nur Bestandteile eines Erregers oder abgetötete Erreger. Lebendimpfstoffe sind in ihrer Wirkung ähnlicher wie eine natürliche Infektion als Totimpfstoffe.) in dieser Zeit nicht bekommen. Während einer Behandlung mit Acitretin, Apremilast oder Fumarsäureestern können Lebendimpfungen in enger Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt möglich sein. Informieren Sie daher alle Ihre Ärztinnen und Ärzte über die Medikamente, die Sie nehmen.

Achten Sie auf Ihre Stimmung und informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie Verhaltens- oder Stimmungsänderungen bei sich bemerken. Es gibt während der Behandlung mit bestimmten Medikamenten seltene Berichte von Depressionen und Angst.

Was kann ich selber noch tun?

Akute Beschwerden durch die Schuppenflechte können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Vor allem das Hautjucken ist sehr lästig und stört den Schlaf und die Konzentration. Auch schämen sich manche Menschen, wenn sie sichtbare Hautveränderungen haben. Die Schuppenflechte kann psychisch belastend sein und zu Einsamkeit führen. Hilfreich kann der Austausch in einer Selbsthilfegruppe sein oder eine psychotherapeutische Unterstützung. Die Behandlung erfordert etwas Geduld, jedoch können eine passende Hautpflege und Medikamente die Beschwerden meist deutlich lindern.

Im Alltag sollten Sie sogenannte Trigger meiden, die Schübe auslösen oder fördern können. Zu solchen Triggern gehören zum Beispiel kleine Hautverletzungen etwa durch starkes Kratzen und Sonnenbrand. Zusätzlich können ein Rauchstopp, ein möglichst geringer Alkoholkonsum sowie bei Übergewicht eine Gewichtsabnahme dabei helfen, die Symptome zu lindern. Übergewicht wird heute als einer der wichtigsten Triggerfaktoren für Schuppenflechte angesehen.

Auch emotionaler Stress kann Schübe auslösen und verstärken. Es gibt verschiedene Wege, um Stress zu lindern. Manchen Menschen helfen Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobson, andere treiben Sport oder gehen Hobbys nach, bei denen sie sich erholen können.

Bei einer Schuppenflechte wird empfohlen, die Haut immer sorgfältig zu pflegen – auch wenn Sie gerade keinen Schub haben. Es eignen sich zum Beispiel rückfettende Salben oder Cremes. Diese dauerhafte Basistherapie soll die Haut vor dem Austrocknen schützen und Juckreiz lindern.

Wie wichtig ist Therapietreue?

Damit Ihr Medikament optimal wirken kann, sollten Sie es regelmäßig einnehmen oder anwenden.



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.