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Die Möglichkeiten

Sie möchten aufhören zu rauchen und überlegen, ob Sie es mit Willenskraft allein, mit einer unterstützenden Beratung oder mit Medikamenten angehen. Bei allen Möglichkeiten ist Ihre persönliche Motivation am wichtigsten, da es für einen erfolgreichen Rauchstopp auf Durchhaltevermögen ankommt. Die Behandlungen können Sie dabei unterstützen und die Entwöhnung etwas leichter machen. Es kann auch helfen, zu Beginn der Rauchentwöhnung Situationen zu vermeiden, in denen Sie normalerweise eine Zigarette rauchen würden. Überlegen Sie sich Alternativen, die Sie zum Beispiel in einer Pause machen können, statt zu rauchen.

Manche Personen versuchen auch komplementärmedizinische oder andere alternative Verfahren. Dazu gehören zum Beispiel Akupunktur oder Hypnose. Ob diese Methoden wirksam sind, ist jedoch nicht belegt. Eine E-Zigarette ist keine Alternative zum Rauchstopp, da auch sie gesundheitliche Schäden verursacht. Sie ist auch nicht geeignet zur Unterstützung beim Rauchstopp.

Wenn Sie während der Rauchentwöhnung starke Stimmungsschwankungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber. Manche Personen berichten über Veränderungen Ihrer Stimmung, etwa Niedergeschlagenheit, nach dem Rauchstopp oder beim Absetzen der Medikamente. Während der Entwöhnung können Entzugserscheinungen und der Verzicht auf Gewohnheiten Ihre Lebensqualität senken. Ein erfolgreicher Rauchstopp erhöht jedoch Ihre Lebensqualität, da er Ihrem Geldbeutel und Ihrer Gesundheit guttut: Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, können Sie dadurch Ihr Risiko für verschiedene Erkrankungen senken, etwa Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen.

Vortrag zur Rauchentwöhnung

In seinem Vortrag "Rauchfrei werden – Rauchfrei leben" erzählt Herr Hansen über seine eigenen Erfahrungen mit dem Rauchstopp – und was er damals gerne darüber gewusst hätte. Daneben gibt er hilfreiche Tipps für den Alltag, um dem Verlangen nach einer Zigarette zu widerstehen. Bei YouTube finden Sie den vollständigen Vortrag auf dem Kanal vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) oder geben in das Suchfeld "Gesundheitsforum Rauchfrei werden" ein.

Umfassende Informationen rund um das Thema Rauchentwöhnung finden Sie auf der Seite www.anbieter-raucherberatung.de/. Dort können Sie auch anhand Ihrer Postleitzahl nach Beratungsangeboten und Rauchfrei-Programmen suchen.

Auf der Seite www.gesundheitsinformation.de/rechner-was-rauchen-kostet.2425.de.html können Sie sich ausrechnen lassen, was Sie bisher für Zigaretten ausgegeben haben und was Sie einsparen können.

Willenskraft allein

Sie hören auf zu Rauchen ohne eine begleitende Behandlung.

Ihre Willenskraft und persönliche Motivation ist auch die Basis für die unterstützenden Behandlungen: 

Beratung/Coaching

Sie besuchen mehrere Beratungsgespräche allein oder in einer Gruppe.

Nikotinersatztherapie

Sie lindern das Verlangen nach einer Zigarette mit Nikotinersatzpräparaten.

Bupropion

Sie nehmen Tabletten, um die Entzugserscheinungen zu lindern.

Vareniclin

Sie nehmen Tabletten, um die Entzugserscheinungen zu lindern und das positive Empfinden bei dem Rauchen einer Zigarette abzuschwächen.

Die Behandlungskosten werden bisher nicht von den Krankenkassen übernommen. 



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.