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Was bringt mir die Behandlung?

Was ist das Ziel der Behandlung?

Das Ziel der medikamentösen Behandlung ist es, die Entzündungen im Magen-Darm-Trakt einzudämmen, damit die Symptome nachlassen oder ganz verschwinden. Dazu gehören zum Beispiel der häufige Durchfall, Schmerzen und Bauchkrämpfe. Zusätzlich soll die Verbesserung der Entzündungen und der Symptome langfristig anhalten.

Bessern sich meine Beschwerden?

Höchstwahrscheinlich verbessern sich die Symptome im Vergleich zu einer Behandlung ohne ein BiologikumAls Biologika bezeichnet man Medikamente, die biotechnologisch hergestellt werden. Bei den Wirkstoffen handelt es sich um spezielle Eiweiße (Antikörper)..

Von 100 Personen, die Ustekinumab erhalten, haben wahrscheinlich nach 8 Wochen etwa 39 Personen deutlich weniger Beschwerden. Dies sind 20 Personen mehr als bei einer medikamentösen Behandlung ohne ein Biologikum (19 von 100 Personen).

Von den 39 Personen, die gut auf Ustekinumab ansprechen und die Behandlung fortführen, haben höchstwahrscheinlich nach 1 Jahr noch etwa 14 Personen weniger Beschwerden. Wird die Behandlung abgebrochen, sind es höchstwahrscheinlich nach 1 Jahr noch etwa 9 Personen.

Kann die Behandlung verhindern, dass ich eine Darmoperation brauche?

Man kann noch nicht sagen, wie sich Ustekinumab darauf auswirkt, ob Sie zukünftig noch eine Darmoperation benötigen. Man vermutet aber, dass bei gutem Ansprechen auch diese Biologika-Behandlung dabei helfen kann, eine Darmoperation hinauszuzögern oder zu vermeiden.

Wird sich meine Lebensqualität verbessern?

Wenn Sie gut auf Ustekinumab ansprechen und die Behandlung längerfristig fortführen, verbessert sich höchstwahrscheinlich Ihre Lebensqualität.

Muss ich seltener ins Krankenhaus?

Man kann noch nicht sagen, wie sich Ustekinumab auf die Anzahl an Krankenhausaufenthalten auswirkt. Man vermutet jedoch, dass bei gutem Ansprechen auf die Behandlung wahrscheinlich weniger Krankenhausaufenthalte nötig sind als ohne ein Biologikum.

Lässt sich die Behandlung rückgängig machen?

Sie können zu jeder Zeit Ihre Medikamente absetzen. Dies sollten Sie jedoch immer zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt absprechen. Durch den Therapieabbruch kann sich der Verlauf Ihrer Erkrankung verschlechtern, auch von Ihnen zunächst unbemerkt. Dadurch kann es zu schweren Komplikationen kommen.

Der Arzt nennt das Ziel der Behandlung

Der Arzt kann die Krankheit nicht heilen, sondern nur kontrollieren



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.