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Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in den Beipackzetteln der Medikamente weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

BiologikaAls Biologika bezeichnet man Medikamente, die biotechnologisch hergestellt werden. Bei den Wirkstoffen handelt es sich um spezielle Eiweiße (Antikörper). schwächen das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen.. Dadurch werden Sie anfälliger für Infektionen. Das gilt sowohl für bakterielle als auch für virale Infekte sowie Pilzinfektionen. Auch schwere Infekte können vermutlich etwas häufiger auftreten als bei Personen, die keine Biologika nehmen.

Biologika können allergische Reaktionen hervorrufen. Anzeichen dafür können zum Beispiel Fieber, Hautausschlag, Atemnot oder Übelkeit sein. In diesen Fällen sollten Sie sich möglichst schnell an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden.

Mögliche Nebenwirkungen der Behandlung können sein:

  • Bauchschmerzen, Übelkeit

  • Hautausschlag

  • Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen

  • Müdigkeit, Schwindel

  • Schmerzen, Rötung, Juckreiz an der Injektionsstelle

Bekomme ich mehr Infektionen?

Von 100 Personen, die einen TNF-alphaDas Eiweiß TNF-alpha (Tumornekrose-Faktor-alpha) ist beteiligt an Abwehrreaktionen des Körpers. Bei verschiedenen Erkrankungen ist die Menge an TNF-alpha erhöht. Medikamente, die an dieses Eiweiß binden, wirken gegen Entzündungen.-Blocker bekommen, tritt wahrscheinlich innerhalb 1 Jahres bei 10 Personen eine schwere Infektion auf. Ohne ein Biologikum sind es wahrscheinlich 5 von 100 Personen.

Habe ich ein höheres Krebsrisiko?

Die Behandlung kann Ihr Risiko für Hautkrebs erhöhen. Daher sollten Sie regelmäßig an einem Hautkrebs-Screening teilnehmen. Die Einnahme eines TNF-alphaDas Eiweiß TNF-alpha (Tumornekrose-Faktor-alpha) ist beteiligt an Abwehrreaktionen des Körpers. Bei verschiedenen Erkrankungen ist die Menge an TNF-alpha erhöht. Medikamente, die an dieses Eiweiß binden, wirken gegen Entzündungen.-Blockers kann möglicherweise auch Ihr Risiko für das Entstehen von Lymphomen erhöhen, wobei die Datenlage hier noch unzureichend ist.

Der Arzt erwähnt ein geschwächtes Immunsystem und allergische Reaktionen

Der Arzt betont das erhöhte Risiko für Infektionen



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.