Wie läuft die Behandlung ab?
Was passiert bei der Behandlung?
Eine Hüftbeugeschiene besteht aus gepolsterten Kunststoffschalen, die mit einem Gurt um die Schultern Ihres Kindes befestigt werden. Die Schiene ist so eingestellt, dass sie die Beine im gewünschten Winkel nach rechts und links abspreizt und beugt. Diese Position ermöglicht es der Hüftpfanne, sich mit dem Wachstum dem Hüftkopf anzupassen und nachzureifen.
Sie können Ihrem Kind die Hüftbeugeschiene selbst anlegen und wieder abnehmen. Um die Hüftgelenksfehlstellung zu korrigieren, sollte es die Schiene täglich rund um die Uhr für mehrere Wochen bis Monate tragen. Zum Baden und Wickeln lässt sie sich leicht abnehmen.
In regelmäßigen Untersuchungen kontrolliert die Ärztin oder der Arzt mit einer Ultraschalluntersuchung die Nachreifung der Hüfte. Sollte sie nicht ausreichend nachreifen, können Sie gemeinsam entscheiden, das Behandlungsverfahren zu wechseln.
Wo und wann findet die Behandlung statt?
Ihr Kind trägt die Hüftbeugeschiene zu Hause und auch unterwegs.
Wie lange dauert die Behandlung?
Ihr Kind trägt die Spreizhose je nach Ausprägung der Hüftdysplasie für mehrere Wochen bis Monate. Die Hüftbeugeschiene sollte täglich für 23 Stunden getragen werden. Sie sollten sie nur zum Wickeln oder Baden abnehmen.
Benötigt mein Kind eine Operation?
Nein, im Rahmen der Behandlung mit einer Hüftbeugeschiene benötigt Ihr Kind keine Operation.
Der Arzt beschreibt die Behandlung mit der Hüftbeugeschiene
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.