Wie sieht die Gesundheitssituation meines Kindes aus?
Der genaue Verlauf einer Hüftdysplasie hängt davon ab, wie ausgeprägt die Fehlentwicklung des Hüftgelenks ist. Grundsätzlich gilt: Je früher die Fehlentwicklung erkannt und behandelt wird, desto kürzer dauert auch die Behandlung.
Bei einer leichten Form der angeborenen Form handelt es sich um eine Reifungsverzögerung, die sich mit einer konservativen Therapie gut behandeln lässt. Je nach Ausprägung kann eine Hüftdysplasie im Laufe der Entwicklung des Kindes aber auch zu einer starken Gehbehinderung führen. Folgeerkrankungen lassen sich am besten durch eine möglichst frühzeitige Behandlung verhindern.
Eine Hüftdysplasie lässt sich in verschiedene Schweregrade einteilen. Dafür werden mit einer Ultraschalluntersuchung Form, Position und Funktion der Hüftgelenke beurteilt.
Grad I: ausgereifte Hüfte, die keine Behandlung benötigt
Grad II: leichte Reifungsverzögerung der Gelenkpfanne
Grad III: schwere Reifungsverzögerung mit verschobenem Gelenk (Subluxation)
Grad IV: schwere Reifungsverzögerung mit ausgekugeltem Hüftgelenk (Luxation)
Zunächst verursacht die Hüftdysplasie Ihrem Kind keine Schmerzen. Jedoch kann es zu Fehlbelastungen kommen. Bleibt die Fehlentwicklung unbehandelt, können dauerhafte Schäden entstehen. Schwere Formen fallen häufig erst auf, wenn ein Kind anfängt zu laufen und dabei hinkt. Leichte Formen können auch erst im Erwachsenenalter zu Beschwerden führen.
Der Mutter ist eine gute Aufklärung wichtig
Der Mutter war die Bedeutung der Krankheit bewusst
Der Arzt betont mögliche Einschränkungen im späteren Leben
Der Arzt erwähnt Schmerzen und Gelenkverschleiß bei Nichtbehandlung
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.