Wie läuft die Behandlung ab?
Was passiert bei der Behandlung?
Die sogenannte Extensionsbehandlung wird auch Dehn- oder Streckbehandlung genannt. Dabei legt das medizinische Personal Ihrem Kind einen Streckverband an, der die Hüftgelenke in die richtige Position bringt. Durch die langsam gesteigerte Zugkraft dehnt der Streckverband zusätzlich die Muskeln und Sehnen. So können Muskeln und Sehnen die Hüftgelenke nicht erneut in eine Fehlstellung ziehen.
Für die Extensionsbehandlung ist es nötig, dass Ihr Kind mehrere Tage im Krankenhaus mit abgespreizten Beinen im Bett verbringt. Nach einer Extensionsbehandlung werden die Hüftgelenke meist durch einen Becken-Bein-Gips ruhiggestellt. Die Extensionsbehandlung kann jedoch auch als Vorbereitung für eine weitere Behandlung dienen.
Wo und wann findet die Behandlung statt?
Für die Extensionsbehandlung ist ein Krankenhausaufenthalt nötig. Ihr Kind liegt in dieser Zeit für die Behandlung auf dem Rücken im Bett.
Wie lange dauert die Behandlung?
Der Krankenhausaufenthalt dauert etwa 11 Tage. Nach der Behandlung ist eine Ruhigstellung der Hüfte mit einem Gips für mehrere Wochen nötig.
Benötigt mein Kind eine Operation?
Zur Extensionsbehandlung selbst gehört keine Operation. Sie findet jedoch oft vorbereitend für eine Operation statt.
Der Arzt nimmt das Kind und die Eltern stationär auf
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.