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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Diese Behandlungsmethode stimuliert die Gehirnregion, von der die typischen Parkinson-Symptome ausgehen. Hierfür werden Elektroden unter örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose zielgenau in die entsprechenden Gehirnregionen eingeführt.

Die Operation dauert mehrere Stunden. Ein Teil Ihres Kopfes wird dafür rasiert. Zuerst werden die Elektroden eingesetzt. Für diesen Teil der Operation sind Sie evtl. wach, damit Ihre Ärztin oder Ihr Arzt erkennt, ob die Stimulation die gewünschte Wirkung zeigt. Er kann aber auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Danach wird Ihnen unter Vollnarkose der Impulsgeber unterhalb des Schlüsselbeins im Bereich der Brust oder des Bauchs unter die Haut eingesetzt. Dieser Impulsgeber sieht ähnlich aus wie ein Herzschrittmacher und ist über ein Kabel mit den Elektroden verbunden.

Für das Einsetzen der Elektroden und des Impulsgebers ist ein Krankenhausaufenthalt von etwa 5 Tagen erforderlich.

Der Gedanke, einen Eingriff am Gehirn bei vollem Bewusstsein zu erleben, kann beängstigend sein. Es gibt aber auch Möglichkeiten der Beruhigung oder einer Vollnarkose während des Eingriffs. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihre Sorgen in Bezug auf die Behandlung.

Impulsgeber
Kabel
Kunststoffplomben
Elektroden
elektrische Impulse

Wo und wann findet die Behandlung statt?

Die Tiefe Hirnstimulation wird häufig mit weiteren Medikamenten kombiniert, die Sie in Tablettenform einnehmen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird die Dosis der begleitenden Medikamente einstellen.

Kann ich die Behandlung pausieren oder abbrechen? 

Die Stimulation des Gehirns kann jederzeit angepasst oder abgebrochen werden. Die Elektroden können ebenfalls wieder entfernt werden. Dafür ist ein weiterer operativer Eingriff im Krankenhaus nötig.

Der Arzt erklärt, wie die Therapie abläuft

Der Arzt erklärt die Chancen und Risiken der Tiefen Hirnstimulation



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.