Wie sieht meine Gesundheitssituation aus?
Typische Beschwerden zu Beginn der Erkrankung sind vor allem die durch Dopaminmangel verursachten Symptome wie verlangsamte Bewegungen (Akinese), Steifheit und Muskelanspannung. Sie erschweren alltägliche Handlungen wie das Anziehen, Essen oder Zähneputzen. Sie können mit Medikamenten oft gut behandelt werden.
Im Verlauf der Erkrankung spielt zunehmend auch die gestörte Planung und Steuerung von Bewegungen eine Rolle. Diese kann auch zu Gangstörungen und einer erhöhten Sturzgefahr führen. Sie spricht allerdings weniger gut auf Medikamente an als die anfängliche Akinese. Außerdem kommt es häufig mit den Jahren zu Schwankungen der Medikamentenwirkung. Phasen mit guter Beweglichkeit können sich mit Unbeweglichkeit abwechseln (On- und Off-Phasen). Diese Wirkungsschwankungen belasten die Lebensqualität und Alltagsaktivitäten. Sie können heute wirksam behandelt werden.
ParkinsonParkinson (auch Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt) ist eine Erkrankung des Gehirns, die vor allem die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Parkinson tritt vor allem im höheren Lebensalter auf und lässt sich nicht heilen. Allerdings gibt es Therapien, die die Beschwerden lindern können. ist eine chronische Krankheit. Das heißt, sie kann zum heutigen Stand nicht geheilt werden. Parkinson kann Ihre Lebensqualität in vielen Bereichen einschränken. Unbehandelt können die Symptome weiter zunehmen und Ihr Gesundheitszustand kann sich weiter verschlechtern. Das Ziel der Behandlung ist daher, Ihre Symptome zu mildern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Die Ärztin schildert die Symptome bei fortgeschrittenem Parkinson
Der Arzt erläutert, wie die Erkrankung verläuft, wenn man weiterhin nur Medikamente nimmt
Der Patient erklärt, wie er die ersten Jahre mit der Erkrankung erlebt hat
Die Ärztin erklärt, wie der Patient den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.