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Welche Komplikationen sind möglich?

Welche Komplikationen können bei mir auftreten?

Komplikationen wie etwa eine starke Blutung, schwere Infektion („Wochenbettfieber“) oder Wundheilungsstörung: Nach einem Kaiserschnitt sind etwa 3 von 100 Frauen betroffen, nach einer natürlichen Geburt ist es etwa 1 von 100 Frauen.

Dammschmerzen: In den ersten 3 Monaten nach einem Kaiserschnitt schmerzt der Damm bei etwa 2 von 100 Frauen, nach einer natürlichen Geburt bei etwa 6 von 100 Frauen.

Bauchschmerzen: In den ersten 3 Monaten nach einem Kaiserschnitt haben etwa 9 von 100 Bauchschmerzen, nach einer natürlichen Geburt sind es etwa 5 von 100 Frauen.

Unwillkürlicher Urinverlust (HarninkontinenzEs kommt zur ungewolltem Urinabgang, da die Blase nicht mehr oder nur noch teilweise kontrolliert werden kann.): In den ersten 3 Monaten nach einem Kaiserschnitt sind etwa 5 von 100 Frauen betroffen, nach einer natürlichen Geburt sind es etwa 7 von 100 Frauen.

Welche Komplikationen können bei meinem Kind auftreten?

Das Risiko, dass Ihr Kind in Beckenlage bei der Geburt oder kurz danach stirbt, ist bei einem Kaiserschnitt etwas niedriger als bei einer natürlichen Geburt. Bei einem Kaiserschnitt stirbt weniger als 1 von 100 Kindern, bei einer natürlichen Geburt ist es etwa 1 von 100 Kindern.

Eine zu flache Atmung mit einer zu geringen Sauerstoffversorgung von lebenswichtigen Organen betrifft weniger als 1 von 100 Kindern bei einem Kaiserschnitt und etwa 3 von 100 Kinder bei einer natürlichen Geburt.

In den ersten Minuten nach der Geburt geht es Kindern nach einem Kaiserschnitt etwas besser als nach einer natürlichen Geburt. Bis zu 2 von 100 Kindern haben nach einem Kaiserschnitt einen zu geringen Apgar-WertDer Apgar-Wert beurteilt kurz nach der Geburt, wie gut das Kind den Geburtsstress überstanden hat. Dabei werden 5 verschiedene Kriterien (Atmung, Puls, Hautfarbe, Muskelspannung, Reflexe) mit jeweils 0, 1 oder 2 Punkten bewertet. Wenn alles optimal ist, ergibt sich ein Apgar-Wert von 10., nach einer natürlichen Geburt sind es bis zu 6 von 100 Kinder.

Einen ungünstigen (zu sauren) pH-Wert des Nabelschnurbluts haben nach einem Kaiserschnitt weniger als 1 von 100 Kindern, nach einer natürlichen Geburt sind etwa 3 von 100 Kindern. Dieser ungünstige pH-Wert kann Rückschlüsse auf einen Sauerstoffmangel während der Geburt geben.

Von einem GeburtstraumaGeburtstrauma sind Verletzungen des Neugeborenen durch die Geburt. Dazu zählen etwa Blutungen sowie verletzte Haut, Nerven und Knochen. ist nach einem Kaiserschnitt weniger als 1 von 100 Kindern betroffen, bei einer natürlichen Geburt sind es bis zu 3 von 100 Kindern.

Eine Behandlung auf der Intensivstation ist nach einem Kaiserschnitt bei etwa 3 von 100 Kindern nötig, nach einer natürlichen Geburt bei etwa 5 von 100 Kindern.

Die Ärztin spricht über mögliche Risiken der OP und im Heilungsprozess

Der Arzt erklärt mögliche Folgen für nachfolgende Geburten



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Info und Disclaimer

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