Worum geht es bei der Entscheidung?
Sie können Ihre Beschwerden weiterhin mit symptomlindernden Medikamenten behandeln. Dazu gehören zum Beispiel AntihistaminikaEin Medikament, das die Wirkung des Gewebshormons Histamin hemmt. Immunzellen schütten Histamin als Reaktion auf Allergene aus. Es fördert Entzündungen und Allergiebeschwerden.-Tabletten und GlukokortikoidGlukokortikoide sind Wirkstoffe, die entzündungshemmend wirken, die körpereigene Immunabwehr unterdrücken und den Stoffwechsel beeinflussen. Der Begriff Kortison wird umgangssprachlich häufig für alle Wirkstoffe aus dieser Medikamentengruppe verwendet. Glukokortikoide kommen auch natürlicherweise im Körper als Hormon vor. Dazu gehört etwa das Kortisol.-haltiges Nasenspray. Die verschiedenen Medikamente können die Beschwerden deutlich lindern, sie behandeln jedoch nicht die Ursache des allergischen Schnupfens. Eine ursächliche Behandlung – also die Gewöhnung des Immunsystems an das AllergenAllergene sind Stoffe, die eine Allergie auslösen können. Der Körper reagiert bei einer Allergie überempfindlich auf diese Stoffe, obwohl sie ungefährlich sind. Allergene sind zum Beispiel Pollen, Tierhaare, Kot von Hausstaubmilben und bestimmte Eiweiße in Nahrungsmitteln. – ist mit einer spezifischen Immuntherapie möglich. Sie können eine spezifische Immuntherapie als Tabletten oder als Spritzen erhalten.
Diese Entscheidungshilfe informiert Sie über die Vor- und Nachteile der beiden Arten, die Behandlung durchzuführen. Das soll Ihnen helfen, herauszufinden, welche Behandlung für Sie passend sein könnte. Dafür ist Ihre persönliche Bewertung der beiden Möglichkeiten besonders wichtig. Auch darüber wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen sprechen.
Der Arzt beschreibt den Unterschied zwischen den Behandlungsmöglichkeiten.
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.