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Wie läuft die Behandlung für mich ab?

Was passiert bei der Behandlung?

Mit „Bestrahlung“ ist hier die strahlentherapeutische Behandlung (Radiochirurgie) des Vestibularis-Schwannoms gemeint. Dabei wird der Tumor durch die Schädeldecke hindurch mit hochdosierten Bestrahlungen behandelt. Meistens sind 1 bis 3 Termine nötig. 

Hinweis: Es geht in dieser Entscheidungshilfe nicht um die sogenannte fraktionierte Strahlentherapie (Radiotherapie), von der Sie vielleicht auch schon gehört haben. Bei der fraktionierten Strahlentherapie wird die Bestrahlung über 5 bis 6 Wochen werktäglich (30 bis 35 Termine) in geringer Einzeldosis eingesetzt. 

Eine radiochirurgische Behandlung dauert zwischen 30 Minuten und 1 Stunde. Die genaue Position des Tumors wird vorab mit Hilfe bildgebender Verfahren, wie einer MRTDie Magnetresonanztomografie oder auch Kernspintomografie ist eine bildgebende Untersuchung. Dazu wird die Person für die Untersuchung liegend in das röhrenförmige Gerät geschoben. Das MRT-Gerät erstellt zahlreiche Schnittbilder von ausgewählten Bereichen des Körpers. Die Methode arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen entsteht keine Strahlenbelastung für den Körper., bestimmt. Die Strahlen werden genau auf den Tumor ausgerichtet und gebündelt. Ihr Kopf wird für die Behandlung durch eine Bestrahlungsmaske fixiert. So kann der Tumor möglichst präzise behandelt und das umgebende Gewebe geschützt werden. Sie brauchen dafür keine Narkose. Wenn Sie möchten, ist es meistens möglich, dass Sie während der Behandlung Musik hören. 

In der ersten Zeit nach der Bestrahlung kann Ihr Tumor zunächst anschwellen, dadurch können Beschwerden wie Schwindel vorübergehend zunehmen. Die Schwellung bildet sich mit der Zeit zurück und erfordert üblicherweise keine Behandlung. 

Zur Nachkontrolle sind regelmäßige MRTDie Magnetresonanztomografie oder auch Kernspintomografie ist eine bildgebende Untersuchung. Dazu wird die Person für die Untersuchung liegend in das röhrenförmige Gerät geschoben. Das MRT-Gerät erstellt zahlreiche Schnittbilder von ausgewählten Bereichen des Körpers. Die Methode arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen entsteht keine Strahlenbelastung für den Körper.-Untersuchungen erforderlich. Vom Tumor bleibt ein narbiger Rest zurück, der bei diesen Kontrollen sichtbar ist. 

Bitte fragen Sie vor der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse nach, ob sie die Kosten für die radiochirurgische Behandlung übernimmt. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt stellt bei Bedarf einen Antrag für die Behandlung bei Ihrer Krankenkasse. 

Wo und wann findet die Behandlung statt?

Die ambulante Behandlung mit 1 bis 3 Terminen findet in der Klinik oder in einer Praxis statt. Anschließend können Sie wieder nach Hause gehen.

Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden und wie lange dauert sie?

Wie oft Sie bestrahlt werden, hängt von der Größe und Lage des Tumors ab. Eine Sitzung dauert zwischen 30 Minuten und 1 Stunde.

Kann die Behandlung rückgängig gemacht oder wiederholt werden?

Nein, die Behandlung kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn der Tumor in seltenen Fällen doch wieder wächst oder nicht vollständig verschwindet, sollte zunächst die Möglichkeit einer Operation geprüft werden. In Einzelfällen ist auch eine erneute radiochirurgische Behandlung möglich.  

Eine Operation nach einer Radiochirurgie kann schwieriger sein als eine ohne vorherige Bestrahlung.

Der Arzt beschreibt die Strahlentherapie



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.