Wie sieht meine Gesundheitssituation aus?
Meistens verschlechtern sich die Symptome der Spinalkanalstenose nur langsam. Allerdings können eine kürzer werdende Gehstrecke, Schmerzen und Schwäche in den Beinen Ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen. In selten Fällen kann es zu einer Verschlechterung kommen.
In der Regel können die Beschwerden der Spinalkanalstenose durch eine sogenannte konservative Therapie (Schmerzmedikamente und Physiotherapie) zurückgebildet werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass diese Therapie sehr diszipliniert und geduldig durchgeführt wird. Sind nach mindestens 6 Wochen konsequenter konservativer Therapie immer noch Beschwerden vorhanden, die vom Betroffenen nicht dauerhaft ertragen werden können, besteht die Möglichkeit andere Therapieoptionen in Erwägung zu ziehen. Jedoch kann auch weiterhin konservativ therapiert werden. Körperliche Betätigung und physiotherapeutische Übungen sollten ein lebenslanger Begleiter sein.
In einzelnen Fällen können sich die Beschwerden auch verschlimmern. Neben den Schmerzen können Gefühlsstörungen und/oder Lähmungserscheinungen auftreten. Es kann auch zu Problemen bei der Kontrolle der Blasen-und Mastdarmfunktion kommen. Bei solchen Symptomen sollten Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt kontaktieren. Gegebenenfalls ist eine umgehende Behandlung notwendig, um bleibende Schäden möglichst zu verhindern.
Die Patientin beschreibt ihre Rückenschmerzen
Der Patient spricht über seine Symptome
Die Ärztin schildert den Krankheitsverlauf
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.