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Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Alltag aus?

Was ist im Alltag wichtig zu wissen oder zu beachten?

Einige Biologika und JAK-Hemmer sollten Sie bei einem konkreten Kinderwunsch nicht einnehmen. Das gilt für Frauen und für Männer. Während der Behandlung sollten Frauen und Männer deshalb unbedingt sicher verhüten. Wenn Sie ein Kind bekommen möchten, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die Rheumatherapie kann dann angepasst werden.

Was kann ich selber noch tun?

Bewegung, Sport und gezielte Physiotherapie können dabei helfen, Ihre Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Sie stärken die Beweglichkeit der Gelenke sowie Ihre Kraft und Ausdauer und tun Ihrem Körper gut. Sie sollten dabei aber stets Ihre individuelle Belastbarkeit berücksichtigen.

Auch Ergotherapie kann Ihnen dabei helfen, bestimmte Tätigkeiten im Alltag und Beruf gelenkschonender und gezielter durchzuführen. Besonders bei Problemen mit den Händen kann Ergotherapie nützlich sein.

Bei Problemen mit den Füßen kann Ihnen eine orthopädische Beratung und Versorgung zum Beispiel mit Einlagen helfen.

Besonders wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie Ihren Lebensstil und Ihre Ernährung überdenken. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen dabei, einen für Sie guten Weg zu finden.

Da Ihr ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Zellen, Organen und Abwehrmolekülen wie Antikörper. Es erkennt körperfremde Stoffe wie Krankheitserreger und Schadstoffe, aber auch krankhaft veränderte Körperzellen und macht diese unschädlich. So verhindert die Immunabwehr Infektionen und andere Erkrankungen. durch die Behandlung gehemmt wird, sind Sie anfälliger für Infektionen. Impfungen können Sie vor Infektionen schützen. Sie sollten in der Regel jedoch nicht mit Lebendimpfstoffen geimpft werden. Zum Thema Impfungen bei rheumatoider Arthritis gibt es Empfehlungen der Ständigen ImpfkommissionDie Ständige Impfkommission (STIKO) ist eine unabhängige Expertengruppe, die Impfempfehlungen für Deutschland entwickelt. Die STIKO orientiert sich dabei an den Kriterien der evidenzbasierten Medizin. (Stiko) sowie der rheumatologischen Fachgesellschaften.

Wie wichtig ist Therapietreue?

Therapietreue ist sehr wichtig. Sie sollten die Medikamente regelmäßig und in der vereinbarten Dosierung bekommen. Sie sollten sie nicht einfach absetzen, auch dann nicht, wenn Sie sich besser fühlen. Jede Veränderung sollte unbedingt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt abgesprochen werden.

Sie sollten regelmäßig mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, wie es Ihnen mit Ihrer Erkrankung und den Medikamenten geht, und zwar alle 3 Monate, anfangs eventuell auch häufiger. Zur Vorbereitung auf das Gespräch stellen wir für Sie unter „Meine Situation” eine Checkliste bereit, die Sie ausfüllen und zu Ihrem Arztgespräch mitbringen können. So können Sie gemeinsam die weiteren Schritte planen. Wenn es Ihnen nach einigen Monaten Therapie nicht besser geht, oder nach 6 Monaten das gemeinsam geplante Therapieziel nicht erreicht wurde, können Sie zusammen entscheiden, wie Ihre Therapie optimiert oder umgestellt wird.

Blutbild, Leber- oder Nierenwerte sollen regelmäßig untersucht werden. Falls sich die Werte ändern, kann die Behandlung eventuell angepasst werden.

Die Ärztin erläutert, was die Therapie mit Biologika für den Alltag bedeutet

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Die Ärztin erklärt die Auswirkung der JAK-Hemmer-Therapie für den Alltag



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.