Vorheriges Thema: Was bedeutet meine Erkrankung?

Wie sieht meine Gesundheitssituation aus?

Um den Tumor restlos entfernen zu können, muss sehr nah am Darmausgang (AnusDer Anus (auch After genannt) ist die Aus­trittsöff­nung des Darms. Ringmuskeln und ein Geflecht aus Blutgefäßen dichten ihn ab. Bei der Darmentleerung  erschlaffen die Schließmuskeln und Stuhl wird durch die Darmbewegungen abgegeben.) operiert werden. Nach der Entfernung des Darmstücks mit dem Tumor werden bei einem vorübergehenden künstlichen Darmausgang (Dünndarmstoma) (A) die verbliebenen Darmenden miteinander vernäht (AnastomoseOperativ an­geleg­te Ver­bindungen zwischen Or­ganen wie zum Beispiel dem Darm.). Diese Wunde braucht besonders viel Zeit und Ruhe, um heilen zu können. Auch sollte kein Stuhlgang mit den vernähten Darmenden in Berührung kommen. Deshalb wird für die Heilungszeit ein künstlicher Darmausgang am Bauch geschaffen.

Bei der Anlage eines dauerhaften Stomas (Dickdarmstoma) (B) besteht die Möglichkeit, bei der Operation keine Anastomose anzulegen, das heißt, die verbliebenen Darmenden nicht miteinander zu vernähen. Dann verbleibt der untere Teil des Darms blind verschlossen in ihrem Körper, der obere Teil des Darms wird über ein Dickdarmstoma ausgeleitet.

In beiden Fällen gelangt der Darminhalt dann über das Stoma in einen Plastikbeutel, den Sie außen am Bauch tragen. Eine auf der Haut klebende, flexible, sehr dünne Platte rund um das Stoma verhindert, dass die Haut vom Darminhalt angegriffen wird. Der Beutel schließt in der Regel so dicht mit dem Stoma ab, dass keine unangenehmen Gerüche entweichen. Den Beutel entleeren Sie dann in die Toilette.

Dünndarm
Dickdarm
Stoma
entfernter Darmabschnitt

Der Arzt spricht über typische Symptome

Der Patient spricht über seinen Verlauf nach dem Befund

Der Patient spricht über die Unterstützung des Stomatherapeuten



Nächstes Thema: Worum geht es bei der Entscheidung?

Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.