Was bringt mir die Behandlung?
Was ist das Ziel der Behandlung?
Die Behandlung soll:
die Blut- und Sauerstoffversorgung des Herzens verbessern
Häufigkeit und Schwere der Brustschmerzen (Angina pectoris) senken
Ihre körperliche Belastbarkeit verbessern
einem Herzinfarkt und eine HerzinsuffizienzBei der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) ist das Herz oder sind Teile des Herzens zu schwach, um ausreichend Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch werden die Organe und Muskeln nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. vorbeugen
Ihr Leben verlängern
Wie wirkt sich die Behandlung auf meine Symptome aus?
Im ersten Monat nach der Bypass-Operation sind die körperlichen Einschränkungen stärker als nach dem Einsatz eines Stents.
Nach dem ersten Monat tritt eine deutliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Symptome einer Angina pectoris ein. 1 bis 5 Jahre nach der Bypass-Operation haben Personen mit einer ausgeprägten ErkrankungAls ausgeprägt wird eine Koronare Herzkrankheit mit einem SYNTAX-Wert größer oder gleich 23 bezeichnet. Dieser Wert gibt den Schweregrad der Erkrankung an. Dafür sind zum Beispiel genaue Angaben über den Zustand der Blutgefäße, die Ihr Herz versorgen, sowie Ihr Alter und Geschlecht wichtig. Je höher der Wert ist, desto ausgeprägter ist die Erkrankung. meist weniger Symptome einer Angina pectoris und sind körperlich leistungsfähiger als Personen mit einem Stent:
Nach 1 Jahr mit einem Bypass haben 230 von 1.000 Personen Symptome einer Angina pectoris. Ohne eine Behandlung sind es 780 von 1.000 Personen.
Nach 5 Jahren mit einem Bypass treten noch bei 210 von 1.000 Symptome einer Angina pectoris auf. Dies sind 50 Personen weniger als mit einem Stent (260 von 1.000 Personen).
1 bis 5 Jahre nach der Bypass-Operation zeigt sich für Personen mit einer weniger ausgeprägten ErkrankungAls weniger ausgeprägt wird eine Koronare Herzkrankheit mit einem SYNTAX-Wert kleiner oder gleich 22 bezeichnet. Dieser Wert gibt den Schweregrad der Erkrankung an. Dafür sind zum Beispiel genaue Angaben über den Zustand der Blutgefäße, die Ihr Herz versorgen, sowie Ihr Alter und Geschlecht wichtig. Je niedriger der Wert ist, desto weniger ausgeprägt ist die Erkrankung. kein Unterschied bei den Symptomen und der Leistungsfähigkeit zwischen Bypass und Stent.
Wie wirkt sich die Behandlung auf mein Herzinfarktrisiko aus?
Die Bypass-Operation kann das Risiko für einen Herzinfarkt senken. Dabei kommt es vor allem auf die Ausprägung Ihrer Erkrankung an.
Ungefähr 37 von 1000 Personen bekommen innerhalb der ersten 5 Jahre nach der Bypass-Operation einen Herzinfarkt. Das sind 41 von 1000 Personen weniger als mit einem Stent.
Mit einer ausgeprägten ErkrankungAls ausgeprägt wird eine Koronare Herzkrankheit mit einem SYNTAX-Wert größer oder gleich 23 bezeichnet. Dieser Wert gibt den Schweregrad der Erkrankung an. Dafür sind zum Beispiel genaue Angaben über den Zustand der Blutgefäße, die Ihr Herz versorgen, sowie Ihr Alter und Geschlecht wichtig. Je höher der Wert ist, desto ausgeprägter ist die Erkrankung. bekommen von 1.000 Personen mit einem Bypass bis zu 70 Personen weniger einen Herzinfarkt als mit einem Stent. Daher wird ein Bypass besonders für Patientinnen und Patienten mit einer ausgeprägten Erkrankung empfohlen.
Bei Personen mit einer weniger ausgeprägten ErkrankungAls weniger ausgeprägt wird eine Koronare Herzkrankheit mit einem SYNTAX-Wert kleiner oder gleich 22 bezeichnet. Dieser Wert gibt den Schweregrad der Erkrankung an. Dafür sind zum Beispiel genaue Angaben über den Zustand der Blutgefäße, die Ihr Herz versorgen, sowie Ihr Alter und Geschlecht wichtig. Je niedriger der Wert ist, desto weniger ausgeprägt ist die Erkrankung. ist das Risiko für einen Herzinfarkt bei beiden Behandlungen vergleichbar.
Kann die Behandlung mein Leben verlängern?
Ja, ein Bypass kann grundsätzlich Ihr Leben im Vergleich zu einer alleinigen medikamentösen Behandlung verlängern. Wie die Bypass-Operation im Vergleich zum Stent abschneidet, hängt vor allen davon ab, wie stark Ihre Erkrankung ausgeprägt ist.
Für Personen mit einer ausgeprägten ErkrankungAls ausgeprägt wird eine Koronare Herzkrankheit mit einem SYNTAX-Wert größer oder gleich 23 bezeichnet. Dieser Wert gibt den Schweregrad der Erkrankung an. Dafür sind zum Beispiel genaue Angaben über den Zustand der Blutgefäße, die Ihr Herz versorgen, sowie Ihr Alter und Geschlecht wichtig. Je höher der Wert ist, desto ausgeprägter ist die Erkrankung. und/oder einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) gilt:
922 von 1.000 Personen überleben die ersten 5 Jahre nach einer Bypass-Operation. Das sind 25 Personen mehr als nach einem Stent-Einsatz.
Für Personen mit einer weniger ausgeprägten ErkrankungAls weniger ausgeprägt wird eine Koronare Herzkrankheit mit einem SYNTAX-Wert kleiner oder gleich 22 bezeichnet. Dieser Wert gibt den Schweregrad der Erkrankung an. Dafür sind zum Beispiel genaue Angaben über den Zustand der Blutgefäße, die Ihr Herz versorgen, sowie Ihr Alter und Geschlecht wichtig. Je niedriger der Wert ist, desto weniger ausgeprägt ist die Erkrankung. gilt:
Es gibt wahrscheinlich keinen Unterschied in der Verlängerung des Lebens zwischen den Behandlungsmöglichkeiten.
Wie wirkt sich die Behandlung auf meine Lebensqualität aus?
Im ersten Monat nach einer Bypass-Operation ist die Lebensqualität schlechter als mit einem Stent. Das ist wahrscheinlich auf die körperlichen Einschränkungen nach der Operation zurückzuführen.
1 bis 5 Jahre nach der Bypass-Operation ist die Lebensqualität in einigen Bereichen wahrscheinlich besser, in anderen schlechter als mit einem Stent.
Die Ärztin erläutert, wie Patienten den Eingriff erleben
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.