Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Alltag aus?
Wie hoch ist der Zeitaufwand im Alltag?
Es kann sein, dass Sie für Mundpflege und weitere Arzttermine etwas zusätzliche Zeit benötigen.
Was ist im Alltag wichtig zu wissen oder zu beachten?
Während der Behandlung werden Sie nur flüssige oder breiige Nahrung zu sich nehmen können. Am Anfang müssen Sie die Nahrung über einen Strohhalm trinken. Vielleicht müssen Sie sogar über einen Schlauch durch die Nase ernährt werden. Manche Patientinnen und Patienten berichten, dass sie in dieser Zeit stark abnehmen.
Während der Behandlung werden Sie auch nur schlecht sprechen können. Wenn Sie einen Beruf haben, in dem man Sie klar und deutlich verstehen muss, können Sie ihn in dieser Zeit nicht ausüben.
Es kann auch sein, dass Sie Schmerzen haben.
Nach der Behandlung sollen Sie den Kiefer über einige Wochen hinweg langsam immer stärker beanspruchen, also wieder mehr sprechen und kauen. Das ist wichtig: So sinkt die Gefahr, dass sich der Knorpel im Kiefergelenk zu stark abnutzt (Kiefergelenksarthrose) oder sich der Knochen auflöst (NekroseEine Nekrose bezeichnet abgestorbenes Gewebe. Die Ursache kann eine nicht mehr ausreichende Versorgung des Areals mit Nährstoffen und Sauerstoff sein. Eine Nekrose kann auch durch Gifte und Bakterien entstehen. Abgestorbene Zellen können durch neue Zellen ersetzt werden oder es entsteht ein Narbengewebe.).
Was kann ich selber noch tun?
Weil Sie sich die Zähne nicht putzen können, sollten Sie möglichst wenig zuckerhaltige Nahrung zu sich nehmen und Ihren Mund spülen.
Der Arzt betont wöchentliche Kontrolltermine
Der Arzt spricht über Ernährung und Mundhygiene
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.