Was bedeutet meine Erkrankung?
Diese Information unterstützt Sie, wenn Sie darüber nachdenken, ob Sie Schrauben, Metallplatten oder andere Implantate nach der Knochenheilung entfernen lassen wollen oder nicht.
Bei Knochenbrüchen oder -verletzungen setzt die Ärztin oder der Arzt an der Bruchstelle Implantate ein, um die Knochen oder Teile der Knochen künstlich miteinander zu verbinden. So eine künstliche Knochenverbindung wird Osteosynthese genannt. Für diese künstliche Verbindung werden verschiedene Arten von Implantaten benutzt, zum Beispiel Schrauben, Drähte, Stifte, Nägel oder Metallplatten.
In der Regel kann ein Implantat im Körper bleiben, nachdem die Knochenheilung abgeschlossen ist. Es kann aber auch sein, dass das Implantat Ihnen Beschwerden bereitet und Sie daher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Implantatentfernung sprechen.
Mögliche Beschwerden, die durch ein Implantat ausgelöst werden können, sind:
Schmerzen oder Hautirritationen im Bereich des Implantats
Muskel- oder Sehnenreizungen
eingeschränkte Beweglichkeit
Durchblutungsstörungen
Allergische Reaktionen auf das Fremdmaterial
Vielleicht macht Ihnen aber auch der Gedanke zu schaffen, Fremdmaterial im Körper zu tragen.
Es gibt aber auch Situationen, in denen das Implantat auf jeden Fall entfernt werden muss:
Probleme bei der Knochenheilung
Infektionen
Nerven- oder Gefäßschäden
Der Patient brach sich das Schienbein bei einem Motorradunfall
Der Arzt kann Implantate nach erfolgreicher Heilung entfernen
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.