Mit welchen Komplikationen muss ich rechnen?
Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Nebenwirkungen und Komplikationen geben. Weil wir uns auf einige wichtige Angaben beschränken, können in Ihrem Aufklärungsbogen weitere Nebenwirkungen und Komplikationen genannt sein.
Welche Komplikationen können während der minimalinvasiven Operation auftreten?
Es kommt wahrscheinlich bei etwa 1 von 100 Frauen zu einem Riss der Gebärmutter oder der Vagina.
Bei einer minimalinvasiven Operation wird seltener als bei einer offenen Operation eine Bluttransfusion benötigt: Wahrscheinlich benötigen etwa 2 von 100 Frauen eine Bluttransfusion. Bei einer offenen Operation sind es 5 von 100 Frauen.
Welche Komplikationen können nach der Operation auftreten?
Nach einer minimalinvasiven Operation kommt es wahrscheinlich häufiger zu Problemen am ScheidengewölbeDies ist der Bereich, in dem der Gebärmutterhals in die Vagina hinein ragt.: Bei etwa 4 von 100 Frauen kommt es zu Problemen am Scheidengewölbe wie zum Beispiel einer undichten Operationsnaht (Nahtinsuffizienz) oder Reizungen.
Nervenschmerzen treten bei etwa 3 von 100 Frauen auf.
Das Gas, mit dem Ihr Bauch während der Narkose aufgebläht wird, kann zu Blähungen und druckartigen Schmerzen führen. Diese verschwinden jedoch von selbst nach wenigen Tagen wieder.
Diese Komplikationen treten bei der offenen Operation nicht auf.
Der Arzt spricht von Verletzungen und Kontinenz
Der Arzt erwähnt Blutungen und Infektionen
Info und Disclaimer
Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.