Was bedeutet meine Erkrankung?
Diese Information unterstützt Sie, wenn Sie die Diagnose HerzinsuffizienzBei der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) ist das Herz oder sind Teile des Herzens zu schwach, um ausreichend Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch werden die Organe und Muskeln nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. erhalten haben.
Bei einer Herzinsuffizienz besteht eine Herzschwäche und die Herzleistung ist eingeschränkt. Verschiedene Herzerkrankungen können eine Herzinsuffizienz verursachen. Die Herzinsuffizienz kann zum Beispiel im Verlauf einer koronaren Herzkrankheit (KHK) entstehen. Dann wurde der Herzmuskel im Laufe der Jahre durch viele kleine oder größere Infarkte so stark geschädigt und narbig umgebaut, dass nur noch sehr wenig funktionierendes Gewebe vorhanden ist. Auch bei einem Bluthochdruck kann es im späteren Verlauf der Erkrankung zu einer hypertensiven Herzkrankheit kommen. Der Herzmuskel nimmt über die Jahre aufgrund eines langfristig erhöhten Blutdrucks an Masse zu. Durch die gewachsene Herzmasse kann sich der Herzmuskel in seiner Erholungsphase nicht mehr entspannen und mit der notwendigen Menge Blut füllen. Beide Formen sind Erkrankungen des Alters.
Es gibt aber auch Herzerkrankungen, die junge Menschen betreffen und schon früh eine schwere Herzinsuffizienz mit einer geringeren Lebenserwartung verursachen. Auch genetische Faktoren, Virusinfekte sowie andauernde Schäden durch Alkohol oder Drogen können eine Rolle spielen.
Jede Erkrankung, die die Herzmuskulatur schädigt, kann langfristig in eine HerzinsuffizienzBei der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) ist das Herz oder sind Teile des Herzens zu schwach, um ausreichend Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch werden die Organe und Muskeln nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. münden. Dazu zählen:
die krankhafte Erweiterung des Herzens (dilatative Kardiomyopathie)
die Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
Herzklappenerkrankungen
HerzrhythmusstörungenBei einer Herzrhythmusstörung ist der normale Herzschlag verändert. Das Herz schlägt unregelmäßig: entweder zu schnell, zu langsam oder in wechselndem Rhythmus.
der Lungenhochdruck (pulmonale HypertonieHypertonie ist der medizinische Begriff für Bluthochdruck. Der Blutdruck gilt als erhöht, wenn er dauerhaft bei 140 mmHg systolisch und 90 mmHg diastolisch oder darüber liegt.)
angeborene und erworbene Herzfehler, Herzklappenfehler
die Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
Außerdem sind Risikofaktoren bekannt, die eine HerzinsuffizienzBei der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) ist das Herz oder sind Teile des Herzens zu schwach, um ausreichend Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch werden die Organe und Muskeln nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt.
begünstigen:
zu hohe Blutfettwerte (Hypercholesterinämie)
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
Nikotin- und Alkoholmissbrauch
Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas)
Besonders bei der Linksherzinsuffizienz, also der Pumpschwäche der linken Herzkammer, kommt es zur Atemnot und die Atmung ist häufig beschleunigt (Tachypnoe). Die Betroffenen setzen sich dann aufrecht, um besser atmen zu können. Sie leiden unter Hustenanfällen, sind kaltschweißig und sehr unruhig.
Typische Symptome der Linksherzinsuffizienz sind:
Atemnot (Dyspnoe)
beschleunigte Atmung (Tachypnoe)
Lungenstauung/LungenödemDabei handelt es sich um eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge. Anzeichen für ein Lungenödem können Atemnot, schnelles und flaches Atmen sowie Husten sein.
Leistungsminderung und Verwirrtheit (durch die Minderversorgung von Muskeln und Gehirn)
Unruhe
Rasselgeräusche beim Atmen
Blaufärbung der Haut und Schleimhäute (Zyanose)
Die individuellen Beschwerden hängen davon ab, welche der beiden Herzkammern hauptsächlich von der HerzmuskelschwächeBei der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) ist das Herz oder sind Teile des Herzens zu schwach, um ausreichend Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch werden die Organe und Muskeln nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. betroffen ist. Medizinerinnen und Mediziner unterscheiden zwischen einer Links- und einer Rechtsherzinsuffizienz. Auch eine Kombination beider Formen ist möglich (globale Herzinsuffizienz).
Die Herzinsuffizienz wird mit den sogenannten NYHA-Stadien in verschiedene Schweregrade eingeteilt:
NYHA I: Die Herzkrankheit versursacht noch keine Beschwerden. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist nicht eingeschränkt.
NYHA II: Die Herzkrankheit führt zu leichten Beschwerden. Die Beschwerden treten nur bei Belastung auf. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist leicht eingeschränkt. Bei starker körperlicher Belastung kommt es zum Beispiel zu Luftnot oder Schmerzen in der Brust.
NYHA III: Die Herzkrankheit führt auch bei leichter körperlicher Belastung zu Beschwerden. Die Beschwerden treten nur bei Belastung auf. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist stärker eingeschränkt. Es kommt bereits bei leichter körperlicher Belastung zu Beschwerden.
NYHA IV: Die Herzkrankheit für auch in Ruhe zu Beschwerden. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist sehr stark eingeschränkt. Die Personen sind häufig bettlägerig.
Ein Herzunterstützungssystem kommt in den Stadien NYHA III und IV infrage.
Der Arzt beschreibt das Krankheitsbild
Der Patient berichtet von seiner Diagnose
Der Patientin wurde das LVAD vom Arzt angeboten
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