Coronavirus

ENTSCHEIDUNGSHILFE ZUR CORONA-IMPFUNG

Dies ist eine evidenzbasierte Entscheidungshilfe. Sie soll Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob Sie sich gegen die Erkrankung impfen lassen möchten, die das Coronavirus auslöst (COVID-19). Die Informationen richten sich an gesunde Erwachsene. Informationen zur Corona-Impfung für Kindern finden Sie zum Beispiel vom Bundesministerium für Gesundheit.

Grundlage dieser Entscheidungshilfe bilden die Studien- und Meldedaten, die vom Robert Koch-Institut (RKI) regelmäßig bewertet und veröffentlicht werden. Da sich die Forschung zur Erkrankung, den Impfstoffen und die Rahmenbedingungen in Deutschland derzeit schnell entwickeln, wird diese Seite regelmäßig aktualisiert. Dennoch ist es möglich, dass die Informationen nicht immer auf dem aktuellsten Stand sind.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie die Entscheidung treffen, die für Sie passend ist.

Stand der Information: Januar 2023

In dieser Entscheidungshilfe finden Sie keine Informationen über die aktuellen politischen Maßnahmen, wie zum Beispiel Regeln zum Tragen einer Maske. Weitere Informationen hierzu finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite Ihres Bundeslandes.

Was bedeutet eine COVID-19-Erkrankung?

COVID-19 (umgangssprachlich Corona genannt) ist eine Erkrankung, die im Dezember 2019 erstmals in China auftrat. Corona ist in erster Linie eine Lungenerkrankung, die jedoch auch andere Organe betreffen kann. Auslöser ist das Virus SARS-CoV-2 (umgangssprachlich Coronavirus genannt). Das Coronavirus hat sich rasch über die ganze Welt ausgebreitet – daher spricht man von einer Pandemie. Es gibt inzwischen verschiedene Varianten des Virus, sogenannte Virusmutationen. Diese unterscheiden sich darin, wie ansteckend sie sind. Auch die gesundheitlichen Beschwerden können bei verschiedenen Virusmutationen unterschiedlich sein.

Ob und wie sich COVID-19 bei Ihnen persönlich entwickeln könnte, hängt vor allem von Ihren Risikofaktoren ab. Dazu gehören Ihr Alter, Ihr Geschlecht und mögliche Vorerkrankungen.

Zu den häufigsten Beschwerden einer Corona-Infektion zählen gemäß den deutschen Meldedaten und Studien:

  • Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen
  • Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Störung des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Übelkeit, Bauchschmerzen

Beschwerden treten jedoch nicht bei allen Menschen auf, die sich anstecken.

Bei schweren Krankheitsverläufen können neben der Lunge (Lungenentzündung) zum Beispiel auch das Herz, Blutgefäße, das Nervensystem oder die Nieren betroffen sein. Bei sehr schweren Erkrankungsverläufen besteht die Gefahr eines Lungenversagens oder eines Multiorganversagens, was lebensbedrohlich ist.

Unabhängig von der Schwere der Erkrankung hat ein Teil der Menschen auch nach Wochen oder Monaten noch Beschwerden. Dabei handelt es sich häufig um Gedächtnisstörungen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, teilweise starke Erschöpfung und Müdigkeit. Diese Langzeitfolgen werden auch „Long COVID“ genannt.

Wie ist mein persönliches Risiko, mich anzustecken oder schwer zu erkranken?

Ihr Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, hängt vor allem von Ihrer persönlichen Lebens- und Arbeitssituation ab. Zum Beispiel spielt es eine Rolle, ob Sie viel Kontakt zu anderen Menschen haben, ob Sie in einem Alters- oder Pflegeheim wohnen oder dort arbeiten, ob Sie in einer Kita oder einer Schule, im Homeoffice oder einem Großraumbüro arbeiten.

Ihr Risiko, an Corona zu erkranken und möglicherweise einen schweren Krankheitsverlauf zu haben, hängt vor allem von Ihren persönlichen Risikofaktoren ab und davon, ob und wie oft Sie geimpft sind oder erkrankt waren. Daneben spielen Ihr Alter und Geschlecht sowie Vorerkrankungen eine wichtige Rolle. Zum Beispiel haben Menschen ein erhöhtes Risko für einen schweren Verlauf, die an Krebs erkrankt sind, Demenz, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes mellitus oder starkes Übergewicht haben sowie Menschen mit Trisomie 21.

Mit einem höheren Alter steigt ebenfalls das Risiko für einen schweren Verlauf. Zudem kommt es bei Männern öfter zu einem schweren Krankheitsverlauf als bei Frauen. Schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle betreffen vor allem ältere oder vorerkrankte Menschen.

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